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Deutsch-indische Cyberkonsultationen

14.12.2017 - Artikel

Am 13. Dezember 2017 hielten Deutschland und Indien in Berlin ihre dritten jährlichen Cyberkonsultationen ab.

Auf der Tagesordnung standen ein Informationsaustausch über nationale Cyberstrategien und Strukturen, Diskussionen über multilaterale Zusammenarbeit und global Angelegenheiten sowie die Persektiven weiterer bilateraler Vorhaben.

Die indische Delegation mit ihren deutschen Verhandlungspartnern.
Die indische Delegation mit ihren deutschen Verhandlungspartnern.© AA

Sanjay Kumar Verma, Additional Secretary im indischen Außenministerium, stand an der Spitze der Delegation aus New Delhi.  Leiter der deutschen Delegation war Botschafter Dr. Thomas Fitschen, Beauftragter für die Vereinten Nationen, Cyberaußenpolitik und Terrorismusbekämpfung im Auswärtigen Amt.  Beide wurden begleitet von Vertretern verschiedener Behörden.

Deutschland und Indien haben im Mai 2017 eine gemeinsame Absichtserklärung als Rahmen für ihre Zusammenarbeit in der Cyberpolitik vereinbart.  Dieses Dokument wurde unterzeichnet vom indischen Staatsminister für auswärtige Angelegenheiten, Mobashar Jawed Akbar, und den deutschen Bundesminister des Auswärtigen, Sigmar Gabriel.

Beide Delegationen unterstrichen ihre gute Zusammenarbeit in internationalen Cyberangelegenheiten sowie die Bedeutung ihrer Beziehungen.  „Indien ist ein Schlüsselpartner“, sagte Botschafter Dr. Fitschen.  „Unser Dialog zu Cyberangelegenheiten hilft uns, ein besseres Verständnis der jeweiligen Standpunkte zu gewinnen und Räume für ein gemeinsames Vorgehen in Gremien wie den Vereinten Nationen und den G20 auszuloten.  Additional Secretary Verma lud die deutsche Seite zur Fortsetzung des Dialogs im kommenden Jahr nach Indien ein.

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