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#WebWeWant: Welches Internet wollen wir?

30.05.2015 - Artikel

Vom 29.-31.5. findet in London das internationale Festival #WebWeWant zur Zukunft des Internets statt. Auch das Auswärtige Amt ist dort vertreten.

Das Festival findet vom 28.-31. Mai in London statt
Das Festival findet vom 28.-31. Mai in London statt© WebWeWant

Wie sieht die Zukunft des World Wide Web aus? Vom 29.-31.5. findet in London das internationale Festival „WebWeWant“ statt, bei dem diese und andere Fragen diskutiert werden. Das Auswärtige Amt unterstützt die Veranstaltung.

Das Internet ist im vergangenen Jahr 25 Jahre alt geworden - eine gute Gelegenheit, sich ein paar grundlegende Fragen zu stellen. Das dachte sich auch der Erfinder des World Wide Web, der Brite Sir Tim Berners-Lee. Auf seine Initiative hin findet vom 29. bis 31. Mai das dritte „WebWeWant“-Festival im Southbank Centre in London statt.

Auch vor dem Hintergrund der Enthüllungen durch den ehemaligen US-amerikanischen Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden steht nicht nur die Netzgemeinde, sondern die gesamte internationale Gemeinschaft vor drängenden Fragen: Ist das Internet noch der Raum, den wir kennen und nutzen wollen? Was ist essentiell, was muss sich ändern? Und wie soll es im und mit dem Netz weitergehen?

Eine „Magna Charta“ für das Internet

Teilnehmer der Frühstücksdiskussion zum Thema Zukunft des Netztes und Magna Charta für das Internet
Teilnehmer der Frühstücksdiskussion zum Thema „Zukunft des Netztes und Magna Charta für das Internet“© AA

Diese und andere Fragen werden auf dem „WebWeWant“-Festival in London diskutiert. Am Ende soll eine Art „Magna Charta“ für das Internet entstehen: Leitlinien für dessen Nutzung und Weiterentwicklung. Zu diesem Thema organisierte das Auswärtige Amt am 30. Mai ein gemeinsames Frühstück, bei dem die Teilnehmer globale Internetprinzipien diskutierten.

Das Engagement des Auswärtigen Amtes geht auf die Beteiligung des Ministeriums an der Internetmesse re:publica zurück, die Anfang Mai in Berlin stattgefunden hatte. Die dort durchgeführten Workshops zielten darauf ab, in erster Linie Frauen und junge Menschen in den Netzdialog mit einzubeziehen. Dadurch soll erreicht werden, dass derzeit noch unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen stärker in Entscheidungsprozesse eingebunden werden - damit das Internet auch in Zukunft frei, global, dezentral, inklusiv und offen bleibt.

Weitere Informationen

Webseite der Internetmesse re:publica

Panel auf der re:publica zum Thema „Cybersecurity“

German Government Proposal on Global Internet Principles (NETmundial-Konferenz, 23.04.14)

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