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Zweiter Außenwirtschaftstag "Digitale Innovation, Informations- und Kommunikationstechnologie"

05.10.2016 - Artikel

Am 30.09. hat der zweite Außenwirtschaftstag zum Thema Digitale Innovation, Informations- und Kommunikationstechnologie stattgefunden. Staatsministerin Böhmer eröffnete die Veranstaltung.

Im Auswärtigen Amt hat am Freitag (30.09) in Zusammenarbeit mit dem Digitalverband BITKOM zum zweiten Mal der Außenwirtschaftstag „Digitale Innovation, Informations- und Kommunikationstechnologie“ stattgefunden. Die Gäste aus Wirtschaft, Politik und Außenwirtschaftsförderung trafen zusammen, um über aktuelle Trends im Bereich der Informationstechnologie und die Vernetzung der digitalen Industrie mit traditionellen Wirtschaftszweigen zu diskutieren.

IKT: Industrie 4.0 trifft Old Economy

Staatsministerin Böhmer bei der Eröffnung des Außenwirtschaftstages im Auswärtigen Amt.
Staatsministerin Böhmer bei der Eröffnung des Außenwirtschaftstages im Auswärtigen Amt.© AA

Die Branche der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) ist in Zeiten des digitalen Wandels für die Exportnation Deutschland von herausragender Bedeutung: beim Aufbau der "Industrie 4.0" sind alle Wirtschaftszweige auch auf digitale Expertise angewiesen, damit die Transformation der "Old Economy" – traditioneller Wirtschaftszweige – gelingt.

Für deutsche Unternehmen und Entwickler sind vor diesem Hintergrund eine erfolgreiche Internationalisierung und ein schnelles Wachstum zu global relevanter Größe heute wichtiger als jemals zuvor. In diesem Kontext kommt auch dem Auswärtigen Amt eine besondere Rolle zu. Von den Diplomatinnen und Diplomaten wird erwartet, dass sie einheimische Firmen beim Eintritt in internationale Märkte zur Seite stehen. Damit diese Erwartung erfüllt werden können, sucht das Auswärtige Amt den kontinuierlichen Dialog mit der Wirtschaft.

Außerdem sollen gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium und allen Partner der Außenwirtschaftsförderung diese notwendigen Prozesse der Internationalisierung noch enger und intensiver begleitet werden – zum Beispiel durch Außenwirtschaftstage.

Regionale Schwerpunkte: Mexiko und Argentinien

Panel-Diskussion beim Außenwirtschaftstag.
Panel-Diskussion beim Außenwirtschaftstag.© AA

Verschiedene Themen standen beim diesjährigen Außenwirtschaftstag im Mittelpunkt: internationale Fachkräfte, Datenschutz und digitale Industrie-Hubs waren nur einige der inhaltlichen Schwerpunkte.

Regional stand in diesem Jahr Lateinamerika im Fokus, insbesondere Mexiko und Argentinien. In beiden Ländern spielt der digitale Wandel eine wichtige Rolle – davon konnte sich Außenminister Frank-Walter Steinmeier in diesem Jahr bei einem Besuch in der Region überzeugen. Besonders in Mexiko floriert die Start-up-Szene, zudem ist Deutschland der wichtigste Handelspartner Mexikos in der EU – hier bieten sich auch in Zukunft Möglichkeiten zur Kooperation.

Zum Weiterlesen:

Grußwort von Staatsministerin Maria Böhmer zur Eröffnung des Außenwirtschaftstages

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