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Mobiles Labor an G5-Sahel-Länder übergeben

15.03.2018 - Artikel

Bakterien und Viren kennen keine Grenzen: Deutschland hilft den G5-Staaten Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger und Tschad bei der länderübergreifenden Minimierung von biologischen Risiken.

Botschafter Dietrich Becker (l.) bei der Übergabe des mobilen Labors.
Botschafter Dietrich Becker (l.) bei der Übergabe des mobilen Labors.© GIZ

Am 1. März 2018 übergab Deutschland dem im November 2017 gegründeten Biosicherheitsnetzwerk der G5-Sahel-Länder ein hochmodernes, mobil einsetzbares Labor. Es wird künftig in Mali stationiert sein. Im Fall eines Krankheitsausbruchs oder einer anderen biologischen Gefahrenlage können die fünf Länder gemeinsam auf dieses mobile Labor zurückgreifen. Die schnelle Verlegung des Labors an den Ort des Geschehens ermöglicht die zeitnahe Diagnostik und länderübergreifende Reaktion auf biologische Bedrohungen.

Regionaler Ansatz für mehr Biosicherheit

Eine regionale, grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist eine Voraussetzung für die erfolgreiche Eindämmung biologischer Bedrohungen. „Komplexen Bedrohungen kann nur durch einen vernetzten Ansatz begegnet werden. Die Weiterentwicklung des Biosicherheitsnetzwerks, das nun über ein mobiles Labor verfügt, treibt die länderübergreifende Zusammenarbeit der G5-Sahel-Staaten in diesem Bereich maßgeblich an“, so der deutsche Botschafter in Mali, Dietrich Becker. 

Einsatzbereit: Die G5-Sahel-Länder verfügen nun über ein mobiles Labor
Einsatzbereit: Die G5-Sahel-Länder verfügen nun über ein mobiles Labor© GIZ

Neben der Bereitstellung des mobilen Labors stehen zudem Schulungen zum Umgang mit der Ausrüstung im Mittelpunkt der deutschen Unterstützung. Eine schnell einsetzbare Gruppe von G5-Sahel-Experten soll in die Lage versetzt werden, hochansteckende Krankheitserreger schnell und sicher zu diagnostizieren. Mit ihren neuerworbenen Fähigkeiten dienen die Expertinnen und Experten anschließend als Multiplikatoren in ihren jeweiligen Ländern. 

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