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Großes Interesse am Biosicherheitsprogramm beim Tag der offenen Tür 2015

02.09.2015 - Artikel

Das Deutsche Biosicherheitsprogramm war am Tag der offenen Tür 2015 des Auswärtigen Amts mit einem eigenen Stand präsent, um die Besucher über die Gefahren biologischer Waffen aufzuklären.

Fast 10.000 Besucher nahmen am 29. und 30. August 2015 bei schönstem Berliner Sonnenschein die Gelegenheit wahr, sich über die Arbeit des Auswärtigen Amts zu informieren. Auch das Deutsche Biosicherheitsprogramm bot dabei spannende Einblicke in seine weltweite Projektarbeit und die politischen Hintergründe.

Knapp 10.000 Besucher strömten zum Tag der offenen Tür ins Auswärtige Amt
Knapp 10.000 Besucher strömten zum Tag der offenen Tür ins Auswärtige Amt© Photothek/Imo

Am 17. Tag der offenen Tür im Auswärtigen Amt konnten große und kleine Gäste Außenpolitik hautnah erleben. Der Bereich „Abrüstung und Rüstungskontrolle“ war mit eigenen Ständen präsent und zeigte, wie durch internationale Zusammenarbeit mehr Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger erreicht werden kann. Großes Interesse zog dabei auch das Deutsche Biosicherheitsprogramm auf sich. Ganz plastisch demonstrierten die Expertinnen und Experten aus dem Auswärtigen Amt, welche Herausforderungen das Programm in den zahlreichen Partnerstaaten angeht: ein Händedruck zur Begrüßung der Standbesucher bot den Anlass zu einer kleinen Live-Präsentation von Biosicherheit. Denn wie den zuvor aufgeklärten Besuchern mitgeteilt wurde, hatte das Standpersonal eine - in diesem Fall hautschonende – Handcreme aufgetragen. Nach dem Händeschütteln fand sich diese Creme nun auch auf den Händen der Besucher, gut sichtbar unter einer Schwarzlichtlampe. Viele stauten dabei nicht schlecht: So leicht können im Alltag zum Beispiel gefährliche Erreger von einem Menschen auf den nächsten übertragen werden!

Gefährlicher Händedruck

Gefahr durch biologische Substanzen
Gefahr durch biologische Substanzen© Colourbox

Was in diesem Fall sogar gut für die Haut war, kann im Falle biologischer Stoffe aber schnell gefährlich werden. Denn Krankheiten und Erreger können sich rasant verbreiten. Egal ob sie natürlich vorkommen, bei einem Unfall unabsichtlich freigesetzt werden oder sogar absichtlich ausgebracht werden. Das deutsche Biosicherheitsprogramm arbeitet daher seit 2013 weltweit in über zwanzig Ländern dafür, dass in Partnerstaaten biologische Risiken minimiert werden. Dabei wird vor Ort auch die öffentliche Gesundheit gestärkt und der verantwortliche Umgang mit Forschung und Forschungsergebnissen gefördert. Zum Beispiel indem politische Entscheidungsträger für die Bedeutung des Themas sensibilisiert werden oder Laborexperten entsprechende Trainings erhalten. Das trägt in Zeiten weltweiter Personen- und Warenströme letztlich auch zur Biosicherheit in Deutschland bei. Entsprechend positiv äußerten sich auch einige Besucher: „Gut, dass Sie das machen!“

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