Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Partnerschaft für biologische Sicherheit mit Tunesien

23.02.2015 - Artikel

Am 17.02. wurde die deutsch-tunesische Partnerschaft für biologische Sicherheit in einer feierlichen Zeremonie in Tunis begründet. Die Zusammenarbeit ist eingebettet in die Transformationspartnerschaft mit dem nordafrikanischen Land.

Am 17. Februar 2015 wurde die deutsch-tunesische Partnerschaft für biologische Sicherheit in einer feierlichen Zeremonie in Tunis begründet. Hierzu kamen hochrangige Vertreter der tunesischen Regierung, der deutsche Botschafter in Tunis, Andreas Reinicke, sowie Vertreter der auf deutscher Seite beteiligten Institute zusammen. Für das Robert Koch-Institut nahm Präsident Reinhard Burger teil; Rainer Krischel vertrat als Landesdirektor die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Tunesien.

Der deutsche Botschafter in Tunis, Andreas Reinicke, spricht zur Eröffnung der Zeremonie
Der deutsche Botschafter in Tunis, Andreas Reinicke, spricht zur Eröffnung der Zeremonie© AA

Im Rahmen der Kooperation sollen tunesische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im sicheren Umgang mit biologischen Risiken und gefährlichen Krankheitserregern ausgebildet werden. Zusätzlich werden Lehrgänge angeboten, um die Vernetzung und Zusammenarbeit innerhalb des tunesischen Gesundheitswesens bei der Erkennung, Diagnose und Bekämpfung von hochansteckenden Krankheiten zu verbessern. Dadurch werden biologische Sicherheitsrisiken in Tunesien besser beherrschbar.

Der deutsche Botschafter in Tunesien, Andreas Reinicke, und Vertreterinnen und Vertreter der tunesischen Regierung - unter ihnen Raouf Chatti, Abteilungsleiter im tunesischen Außenministerium, sowie Sonia Ben Cheikh, Abteilungsleiterin im Gesundheitsministerium - betonten den zukunftsweisenden Charakter des Programms. Tunesien ist seit Langem ein wichtiger Partner Deutschlands und nimmt in der Region eine Schlüsselrolle ein. Die Partnerschaft beider Länder im Biosicherheitsbereich ist eingebettet in die Transformationspartnerschaft, mit der Deutschland Tunesien beim Übergang in eine dauerhaft gefestigte Demokratie unterstützt.

Zukunftsweisende Partnerschaft

Die tunesischen und deutschen Teilnehmer der Zeremonie
Die tunesischen und deutschen Teilnehmer der Zeremonie© AA

Dabei profitiert auch Deutschland von der Partnerschaft im Biosicherheitsbereich. Der Präsident des Robert Koch-Institutes, Burger, sagte dazu: "Dieses Programm schützt auch die deutsche Bevölkerung vor gefährlichen Krankheiten." Er machte deutlich, dass sich biologische Gefährdungen eben nicht an Landesgrenzen hielten.

Im Rahmen des vom Auswärtigen Amt initiierten Deutschen Partnerschaftsprogramms für biologische Sicherheit und Gesundheitssicherstellung unterstützt Deutschland mehrere ausgewählte Partnerländer dabei, biologische Sicherheitsrisiken besser zu kontrollieren. In Tunesien, einem Schwerpunktland des Programms, setzen das Robert Koch-Institut (RKI) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) die Partnerschaft mit führenden tunesischen Fachinstitutionen um.

Erfahren Sie hier mehr zum Biosicherheitsprogramm:

Verwandte Inhalte

Schlagworte