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Diplomatie und digitale Gesellschaft - Auswärtiges Amt auf der re:publica 2019

re:publica 2019

06.05.2019, Berlin: Teilnehmer auf der Internetkonferenz „re:publica“, © picture alliance/dpa

06.05.2019 - Artikel

Seit mittlerweile 13 Jahren ist die re:publica das zentrale Forum für Debatten und Visionen zur Zukunft der digitalen Gesellschaft.

Unter dem Motto “tl;dr„ (“too long, didn`t read”) beschäftigt sich die diesjährige re:publica mit den komplexen Veränderungen unserer Gesellschaften durch Vernetzung, Digitalisierung oder Künstliche Intelligenz. Die Chance zu einer informierten und kontroversen Diskussion über die außenpolitischen Folgen der Digitalisierung will auch das Auswärtige Amt nutzen.

Komplexe Diskussionen statt Vereinfachung und Polarisierung

Vom 06. bis zum 8.05.19 will die re:publica dabei Raum für offene und in die Tiefe gehende Debatten komplexer Themen bieten und damit Vereinfachungen und Polarisierungen entgegen wirken.

Der digitale Wandel wird auch die Praxis der internationalen Beziehungen grundlegend verändern. Auf der re:publica19 tritt das Auswärtige Amt bei den folgenden Veranstaltungen mit dem Zusammenhang von Diplomatie und Digitalisierung auf:

Braucht das Internet internationale Regeln?

Die Utopie des Internet als Raum des freien Austauschs von Meinungen, Informationen und Ideen ist dem Schreckensszenario eines virtuellen Schlachtfeldes gewichen, in dem mit Desinformationen, Bots oder Hassinhalten gekämpft wird.

Brauchen wir daher verbindliche Regeln für staatliche und nicht-staatliche Akteure im digitalen Raum? Und wer könnte diese Regeln setzen und auch durchsetzen? Oder droht gerade staatliche Regulierung die emanzipative Kraft des Netzes endgültig zu ersticken?  

Über diese Fragen diskutieren unter dem Titel Space of liberty or zone of conflict – who sets the rules for the internet“ (07. Mai 2019, 17.30h, Stage 4):

  • Wolfram v. Heynitz, Leiter Koordinierungs­stab für Cyber-Außenpolitik, Cyber­sicherheit, Auswärtiges Amt (Berlin)
  • Fiona Hui Hui, Head of Region, APAC and Southeast Asia Axel Springer SE Marketing & Classifieds Media (Berlin)
  • Julia Schütze Projektmanagerin „Internationale Cyber-Sicherheitspolitik“ Stiftung Neue Verantwortung (Berlin) und
  • Max Senges, Lead for Research Partnership and Internet Governance for Google (Berlin),
  • es moderiert Gemina Picht, Stiftung Futurzwei (Berlin).

Mehr Informationen finden Sie hier.

Gemeinsam Herausforderungen annehmen

Unter dem Motto „Wunderbar Together“ präsentiert sich auch das vom Auswärtigen Amt geförderte Deutschlandjahr 2018/19. Zu den Highlights gehören Veranstaltungen der Sequencer Tour mit Stopps in L.A., Austin, New York, Detroit und Portland. Einige der prominentesten Akteure dieser digitalen Roadshow präsentiert re:publica nun gemeinsam mit dem Reeperbahn Festival und Next Media Accelerator beim Festival in Berlin. Dazu gehören unter anderem die Detroiter Künstlerin Tiff Massey, der kanadische Blogger Cory Doctorow und die amerikanische Tech-Forscherin Alex Rosenblat. Ein weiteres Highlight ist die Deutschlandpremiere des Virtual Reality-Projekts „Unsere Stadt 2049“ des Hessischen Rundfunks und Fraunhofer IAO.

Gemeinsam mit dem BMZ unterstützt das AA internationale Aktivitäten. „Denn ob Digital, Design oder andere Bereiche der Kreativwirtschaft: Innovation und Internationales bedingen einander, und mehr denn je brauchen wir die Freiheit der Kreativität und der Kreativen für eine offene und innovative Gesellschaft“, erklärt der Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt, Dr. Andreas Görgen, der an der Konferenz teilnimmt.

Mehr Informationen finden Sie hier.

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