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Die transatlantischen Beziehungen

13.07.2021 - Artikel

Die transatlantische Partnerschaft ist neben der europäischen Integration der wichtigste Pfeiler der deutschen Außenpolitik. Die USA und Kanada zählen zu Deutschlands engsten Verbündeten außerhalb Europas.

Golden Gate Bridge, San Francisco
Golden Gate Bridge, San Francisco© dpa / picture-alliance

Die Beziehungen zu den USA und Kanada beruhen auf gemeinsamen Werten und historischen Erfahrungen. Grundlage sind die traditionell engen kulturellen, gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Bande, aber auch gemeinsame Interessen, etwa bei der Förderung von Frieden, Stabilität und Sicherheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten. Gemeinsam mit seinen transatlantischen Partnern setzt sich Deutschland weltweit erfolgreich für diese Themen ein. Darüber hinaus verbindet Deutschland mit den USA und Kanada eine aktive Mitarbeit in internationalen Gremien und der koordinierte Einsatz für Schutz und Stärkung der regelbasierten multilateralen Ordnung.

Entscheidend für globale Ordnung und Sicherheit

Die transatlantische Zusammenarbeit ist und bleibt gerade in Krisenzeiten entscheidender Faktor für die globale Ordnung und Stabilität. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir u.a. den Wiedereintritt der USA in das Pariser Klimaabkommen und den US-Einsatz zur Pandemiebekämpfung. Das transatlantische Verhältnis ist geprägt durch eine große Übereinstimmung zu außen- und sicherheitspolitischen Themen sowie einen konstruktiven Dialog zu bestehenden Differenzen, z.B. im Bereich Strafzölle. Ansatzpunkte für eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit bieten z.B. regionale sicherheitspolitische Fragestellungen, aber auch Fragen der globalen Menschenrechtspolitik, der globalen Steuerungerechtigkeit und der Regulierung sowie Standardsetzung für neue Technologien.

Vielfältige gesellschaftliche Verbindungen

Das enge transatlantische Verhältnis kommt auch in den vielfältigen gesellschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA sowie Deutschland und Kanada zum Ausdruck. Austauschprogramme für Schüler und Studenten, Wissenschaftler, Künstler und Sportler haben eine lange Tradition bis in die 1950er Jahre hinein und gehören zu den am stärksten genutzten der Welt. Daneben stellt insbesondere der US-Bundesstaat New York einen Schwerpunkt in der Förderung jüdischer Kultur und der Zusammenarbeit mit jüdischen Organisationen dar.

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