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Fingerabdrucksystem für palästinensische Polizei

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Deutschland hilft den Palästinensern beim Aufbau ihrer Polizei mit einem automatisierten System zum Erkennen von Fingerabdrücken. Das Auswärtigen Amt hat dieses neue System finanziert.

Der Leiter des Deutschen Vertretungsbüros Ramallah, Götz Lingenthal, und der BKA-Vizepräsident Jürgen Stock haben am 9. Januar gemeinsam ein Automatisiertes Fingerabdruckidentifizierungssystem (AFIS) an die palästinensische Polizei übergeben.

BKA-Vizepräsident Jürgen Stock, der Leiter des Deutschen Vertretungsbüro in Ramallah Lingenthal, der palästinensische Innenministers Said Abu Ali und der palästinensische Polizeichef Generalmajor Hazem Attallah bei der Übergabe
Bei der Übergabe© Vertretungsbüro Ramallah

Die feierliche Übergabe erfolgte im Beisein des palästinensischen Innenministers Said Abu Ali und des palästinensischen Polizeichefs, Generalmajor Hazem Attallah, sowie Vertretern der europäischen Polizeimission in den Palästinensischen Autonomiegebieten.

In enger Kooperation zwischen dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium des Innern wurde das System mit finanziellen Mitteln des Auswärtigen Amtes beschafft und in Ramallah im Westjordanland eingerichtet.

Damit die palästinensische Polizei das neue System zum Erkennen von Fingerabdrücken auch
fachgerecht nutzen kann, wurden bereits neun palästinensische Beamte im Bereich des Fingerabdruckverfahrens speziell in Deutschland ausgebildet. In diesem Jahr sollen weitere Lehrgänge folgen.

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