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Eine internationale Organisation für die Beziehungen der EU mit Lateinamerika und der Karibik

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Ein großer Schritt auf dem Weg zur Umwandlung der in Hamburg ansässigen EU-LAK-Stiftung in eine internationale Organisation ist getan. Am Donnerstag (26.10.) hat die Bundesregierung die Ratifikationsurkunde für das Übereinkommen zur Errichtung der Internationalen EU-LAK-Stiftung hinterlegt.

Auf den Weg gebracht: die Ratifikationsurkunde ist hinterlegt 
Auf den Weg gebracht: die Ratifikationsurkunde ist hinterlegt © AA

Die Beziehungen zwischen der EU und Lateinamerika und der Karibik vertiefen – so lautet im Kern das Mandat der EU-LAK-Stiftung. Gegründet wurde sie auf dem VI. EU-Lateinamerika-Gipfel 2010.


Der Weg zur internationalen Organisation


Um schnell arbeitsfähig zu sein wurde die EU-LAK-Stiftung zunächst als Stiftung deutschen Rechts konstituiert. Das sollte jedoch kein Dauerzustand bleiben. Die Stiftung sollte den Status einer internationalen Organisation erhalten. Am 25.10.2016 wurde das Übereinkommen zur Errichtung der Internationalen EU-LAK-Stiftung unterzeichnet und ein gutes Jahr später erfolgt nun die Ratifikation. Damit aus der EU-LAK-Stiftung die Internationale EU-LAK-Stiftung wird, müssen je acht Ratifikationen aus beiden Regionen, einschließlich der EU und Deutschlands als Sitzstaat, beim Rat der Europäischen Union hinterlegt werden.


Natürliche Partner in wichtigen Zukunftsfragen


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Die Ratifikationsurkunde© AA

„In wichtigen Zukunftsfragen wie dem Klimaschutz, nachhaltiger Ressourcennutzung und freiem Handel sind Lateinamerika, die Karibik und Europa natürliche Partner. Wir freuen uns, dass mit der Errichtung der Internationalen EU-LAK-Stiftung diese Partnerschaft insbesondere zwischen den Zivilgesellschaften unserer Regionen weiter vertieft wird.“ erklärte Marian Schuegraf, Beauftragte des Auswärtigen Amtes für Lateinamerika und die Karibik.


Zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit bildet einen Schwerpunkt der Stiftungsarbeit. Fragen zur Nachhaltigkeit, demokratischer Ordnung, und dazu, wie Universitäten fit für das 21. Jahrhundert gemacht werden können – die internationale Organisation bildet ein breites Themenspektrum ab. Finanziert wird die Stiftung durch freiwillige Beiträge der EU-Kommission sowie der europäischen und lateinamerikanischen Staaten, Stiftungen, Entwicklungsbanken und der Privatwirtschaft. Der deutsche Beitrag wird vom Auswärtigen Amt und der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.


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Idealer Standort: Hamburg © picture alliance

Dynamisches Umfeld in Hamburg


Apropos Hamburg: Seit 2011 sitzt die Stiftung in der Hansestadt. Mit einem dichten Netzwerk aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Lateinamerikaforschung und ihrer historisch gewachsene Bande zu Lateinamerika bietet Hamburg ein ideales Arbeitsumfeld. So konnte sich die Stadt an der Elbe bei der Entscheidung über den Standort gegen starke Konkurrenz aus Madrid, Paris und Bologna durchsetzen.


Zum Weiterlesen:


Webseite der EU-LAK-Stiftung (englisch)

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