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Hilfe für Opfer des Zyklons "Pam" auf Vanuatu Vanuatu

19.03.2015 - Artikel

Erst nach und nach wird das enorme Maß der Zerstörung sichtbar, dass der Zyklon "Pam" im Südseestaat Vanuatu hinterlassen hat. Das Auswärtige Amt hat rund 240.000 Euro für Soforthilfemaßnahmen zur Verfügung gestellt.

Zerstörte Häuser in Vanuatu nach dem Zyklon Pam
Zerstörte Häuser in Vanuatu nach dem Zyklon "Pam"© dpa/picture alliance

Am 13. März traf der Zyklon "Pam" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 320 km/h auf die im Südpazifik gelegene Inselgruppe Vanuatu. Der Tropensturm beschädigte die gesamte Infrastruktur der Inselgruppe einschließlich der Strom-und Wasserversorgung und forderte mindestens elf Menschenleben. Das Auswärtige Amt hat rund 240.000 Euro für Soforthilfemaßnahmen zur Verfügung gestellt.

Erst nach und nach wird das enorme Maß der Zerstörung sichtbar, das der Zyklon "Pam" im Südseestaat Vanuatu hinterlassen hat: Ein Großteil der Häuser wurde zerstört, die Strom- und Wasserversorgung ist unterbrochen. Über 3000 Menschen sind in Notfallunterkünften untergekommen. Besonders schwer hat es zudem die Landwirtschaft der Inselgruppe getroffen: Ein Großteil der Ernte ist vernichtet, so dass die Versorgung mit Lebensmitteln beeinträchtigt ist. Auch andere Inselstaaten der Region, darunter Kiribati und Tuvalu, sind in erheblichem Maße von den verheerenden Auswirkungen des Zyklons betroffen.

Schwerpunkt: Nahrungsmittelversorgung

Die ersten humanitären Hilfsgüter erreichen Vanuatu
Die ersten humanitären Hilfsgüter erreichen Vanuatu© DRK

Das Auswärtige Amt stellt rund 240.000 EUR für Soforthilfemaßnahmen auf den betroffenen Inseln der Region zur Verfügung. Umgesetzt werden die Maßnahmen durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die vor Ort bereits durch ein Programm zum Klimaschutz vertreten ist. Die Gelder sollen vor allem für die Nahrungsmittelversorgung eingesetzt werden.

Auch für den Humanitären Nothilfefonds der Vereinten Nationen (CERF), der speziell für humanitäre Hilfsmaßnahmen bei Naturkatastrophen und ähnlichen Ereignisse eingerichtet worden ist, stellt die Bundesregierung jedes Jahr Mittel bereit. Anfang 2015 hat das Auswärtige Amt bereits 20 Mio. Euro in den Humanitärer Nothilfefonds der Vereinten Nationen eingezahlt.

Un schließlich engagiert sich auch die Europäische Union (EU) vor Ort: Gemeinsam mit Australien und Neuseeland hat die Generaldirektion für Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der EU-Kommission (ECHO) bislang rund 5 Mio. Euro für humanitäre Hilfsmaßnahmen in Vanuatu zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen

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