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Außenpolitik Usbekistan

Artikel

Stand: April 2018

Usbekistan versucht zu allen wichtigen Ländern, die in der Region Interessen haben, wie Russland und China, aber auch die USA, Südkorea und Japan, gute Beziehungen zu unterhalten. Im letzten Jahr hat Usbekistan einen neuen Schwerpunkt auf das Verhältnis zu den Nachbarstaaten gelegt und sich sehr bemüht, die Beziehungen zu den Nachbarstaaten, v.a. auch zu Afghanistan, zu verbessern. Es gab zahlreiche hochrangige Besuche, einen regen Austausch von Wirtschaftsdelegationen und Begegnungen sowie andauernde Verhandlungen, etwa mit Kirgisistan, um Grenzfragen zu regeln. Usbekistan ist Mitglied der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) und der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), aber nicht der von Russland geförderten Eurasischen Wirtschaftsunion (EaWU), obwohl sich die Kontakte mit Russland in den vergangenen Monaten, insbesondere in wirtschaftlicher Hinsicht, vertieft haben. Der WTO ist Usbekistan bislang nicht beigetreten, schließt dies aber für die Zukunft nicht aus. Die Europäische Union wird als langjähriger Partner v.a. in den Bereichen Handel und wirtschaftliche/entwicklungspolitische Zusammenarbeit geschätzt. Zunehmend spielen Bildung und wissenschaftlicher Austausch eine Rolle. Es gibt aber auch einen regelmäßigen Austausch in Menschenrechtsfragen, in dem die EU auf Verbesserungen der usbekischen Politik drängt.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

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Chor-Minor-Madrasa in Buxoro
Chor-Minor-Madrasa in Buxoro© picture alliance/prisma

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