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Europas Sicht erklären: Maas in Washington USA

Außenminister Maas mit seinem Amtskollegen Pompeo.

Außenminister Maas mit seinem Amtskollegen Pompeo., © Thomas Imo/photothek.net

22.05.2018 - Artikel

Das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA ist im Wandel. Bei seinem Antrittsbesuch hat Außenminister Maas für europäische Standpunkte geworben.

Außenminister Maas ist in der Nacht zum Dienstag (22.05.) nach Washington gereist. In der Hauptstadt der Vereinigten Staaten traf Maas mit seinem neuen Amtskollegen Mike Pompeo zusammen. Zudem standen Gespräche mit Vertretern der Demokraten und Republikaner aus beiden Parlamentskammern auf dem Programm.

Für EU-Interessen eintreten

Außenminister Maas in Washington.
Außenminister Maas in Washington.© Thomas Imo/photothek.net

Die unterschiedlichen Haltungen zum Nuklearabkommen mit Iran, die Diskussion um Handelsfragen: Der Wandel, den die Außenpolitik der USA durchlaufen hat, schlägt sich auch auf das Verhältnis zu Deutschland  und der EU nieder. Außenminister Maas hat seinen Antrittsbesuch darum genutzt, um in Washington die europäische Sicht auf die wichtigsten transatlantischen Themen zu erklären.

Bei den Gesprächen mit Vertretern des Kongresses, mit dem nationalen Sicherheitsberater Bolton und mit US-Außenminister Pompeo stand vor allem das Atomabkommen mit Iran im Zentrum. "Ich habe deutlich gemacht, dass die Europäer geschlossen dastehen - wir wollen am Atomabkommen mit Iran festhalten, weil es unsere Sicherheit betrifft", so Maas in Washington.  

Transatlantisches Verhältnis bleibt Grundpfeiler

Maas hatte zuletzt deutlich gemacht, dass die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten auch weiterhin ein Grundpfeiler der deutschen Außenpolitik bleiben werden. Die Europäer müssten aber in den diskutierten Fragen geschlossen für ihre Haltung einstehen. „Wir sind bereit zu reden und zu verhandeln, aber wo nötig auch für unsere Positionen zu streiten“, so Maas.

Mit seinem Amtskollegen Pompeo sprach der Außenminister zudem über die Krisen in Syrien und der Ukraine. In beiden Konflikten setzt sich Maas dafür ein, den politischen Lösungsprozess anzukurbeln. 

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