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Ostukraine: Müssen Absturz von MH17 aufklären Ukraine

17.07.2015 - Artikel

Am Jahrestag des Absturzes von Flug MH17 gedenkt Außenminister Steinmeier der Opfer und ihrer Familien und fordert weiter die lückenlose Aufklärung der Vorgänge.

Außenminister Steinmeier (Archiv)
Außenminister Steinmeier (Archiv)© Photothek.net

Ein Jahr nach dem Absturz der Passagiermaschine der Malaysian Airlines in der Ostukraine wird in den Niederlanden und weltweit der 298 Todesopfer gedacht. Außenminister Frank-Walter Steinmeier gedenkt ebenfalls der vielen Opfer, unter ihnen auch vier Deutsche, und fordert weiter eine lückenlose Aufklärung.

Am Jahrestag des Absturzes von Flug "MH17" wehen die Flaggen an öffentlichen Gebäuden in den Niederlanden auf halbmast; landesweit werden Trauerzeremonien abgehalten. Am Amsterdamer Flughafen wurden Trauerkränze und Blumen niedergelegt. Am 17. Juli 2014 war die Boeing 777 der Malaysian Airlines aus Amsterdam mit Ziel Kuala Lumpur abgeflogen - und über der Ostukraine abgestürzt.

Die Hintergründe der Tat und die Frage der Verantwortlichen ist noch immer nicht restlos aufgeklärt. Direkt nach der Katastrophe hatte Außenminister Steinmeier von einer "Untat außerhalb jeder Vorstellungskraft" gesprochen und gemeinsam mit seinen europäischen Außenminister-Kollegen Aufklärung gefordert.

Brauchen lückenlose Aufklärung

Wrackteile des abgestürzten Flugzeugs
Wrackteile des abgestürzten Flugzeugs© picture alliance/dpa

Zum Jahrestag des entsetzlichen Vorfalls in der Ostukraine erinnerte der deutsche Außenminister: "Die Nachricht über den Absturz von Flug MH17 in der Ukraine hat vor einem Jahr weltweit für Bestürzung und Fassungslosigkeit gesorgt. Wir gedenken der zahlreichen Opfer, darunter vier Deutsche, und fühlen mit allen, die bei dem Absturz von MH17 Angehörige oder Freunde verloren haben".

Steinmeier fügte hinzu, dass es eine lückenlose Aufklärung brauche und dass diejenigen, die verantwortlich für den Absturz von Flug MH 17 seien, zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Eine Sprecherin der Bundesregierung betonte in diesem Zusammenhang ebenfalls am Freitag (17.07.), dass alle Möglichkeiten, diesen Vorfall aufzuklären, von der Bundesregierung begrüßt und unterstützt würden.

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