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Humanitäre Hilfe für die Ost-Ukraine: Auswärtiges Amt stellt Hilfsorganisationen 10 Millionen Euro zur Verfügung Ukraine

18.02.2015 - Artikel
Steinmeier trifft Vertreterinnen und Vertreter von Hilfsorganisationen
Steinmeier trifft Vertreterinnen und Vertreter von Hilfsorganisationen© photothek / Gottschalk

Das Auswärtige Amt stellt 10 Millionen Euro als Soforthilfemaßnahmen für die unter den Kämpfen in der Ost-Ukraine leidenden Menschen zur Verfügung. Dies kündigte Außenminister Steinmeier am Mittwoch (18.02.) vor einem Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern humanitärer Hilfsorganisationen an.

Das Bemühen, die Lage in der Ostukraine nicht weiter eskalieren zu lassen, so Steinmeier vor dem Gespräch, dürfe "uns nicht davon abhalten, an die Menschen in der Ostukraine zu denken", die seit vielen Monaten unter fehlenden Nahrungs- und Heizungsmitteln und dem weitgehenden Zusammenbruch der öffentlichen Infrastruktur litten.

Bereits im letzten Jahr hat die Bundesregierung bilaterale Unterstützungsmaßnahmen für die Menschen in der Ukraine in Höhe von über 120 Millionen Euro bereit gestellt. Deutschland ist damit nach den USA der zweitgrößte Geber im der Ukraine.

Schwierige Lage in Debaltseve

Steinmeier im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern von Hilfsorganisationen
Steinmeier im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern von Hilfsorganisationen© photothek / Gottschalk

In seinem Statement ging der Außenminister auch auf die Lage in der umkämpften Stadt Debalzewe ein. Debalzewe sei der Ort, wo der ganze Prozess seit den Verhandlungen über einen Waffenstillstand für die Ost-Ukraine entgleisen könne. Es sei daher wichtig, die Parteien daran festzuhalten, die nächsten Schritte zur Umsetzung der Minsker Vereinbarung zu gehen.

Bereits zuvor hatte Steinmeier mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow telefoniert. In dem Telefonat hatte er deutlich gemacht, dass das Vorgehen der Separatisten in Debaltseve gegen die Vereinbarung über einen Waffenstillstand verstößt.

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