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Tatkräftige Unterstützung für Tunesiens demokratische Entwicklung Tunesien

08.09.2014 - Artikel

Staatsminister Michael Roth nahm an der internationalen Konferenz "Invest in Tunisia: Start-up Democracy" teil, die am 8. September 2014 in der tunesischen Hauptstadt Tunis stattfand.

Staatsminister Michael Roth auf der Konferenz
Staatsminister Michael Roth auf der Konferenz© AA

Staatsminister Michael Roth nahm an der internationalen Konferenz "Invest in Tunisia: Start-up Democracy" teil, die am 8. September 2014 in der tunesischen Hauptstadt Tunis stattfand.

Als "Vorbild bei der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung in der arabischen Welt" hat Staatsminister Michael Roth Tunesien bei seiner Teilnahme an der internationalen Konferenz "Invest in Tunisia: Start-up Democracy" am 8. September 2014 in Tunis bezeichnet.

Die Investorenkonferenz hat es sich dabei zum Ziel gesetzt, für die Verwirklichung wichtiger Infrastrukturprojekte aus den Bereichen Wasser, Gesundheit, Straßen, Straßen, Transport, Energie, Bergbau, IT und nachhaltige Entwicklung Investoren zu gewinnen.

Staatsminister Michael Roth und die tunesische Tourismusministerin Amel Karboul auf der Konferenz
Staatsminister Michael Roth und die tunesische Tourismusministerin Amel Karboul auf der Konferenz© AA

"Ermutigende Entwicklungen in Tunesien"

Bei dem von Frankreich angeregten hochrangig besetzten Treffen machte Roth auf die zahlreichen ermutigenden Entwicklungen in Tunesien aufmerksam, wo Ende Januar 2014 eine moderne demokratische Verfassung verabschiedet wurde.

Deutschland hat gemeinsam mit seinen französischen Freunden nach der Revolution von 2011 rasch gehandelt und konkrete Unterstützung beim Prozess des demokratischen Übergangs geleistet. Seit Gründung einer gemeinsamen Transformationspartnerschaft 2012 zwischen Deutschland und Tunesien konnten über hundert Projekte in den Bereichen Berufsbildung, Beschäftigungsförderung, gute Regierungsführung, Demokratie und Menschenrechte sowie Förderung der Zivilgesellschaft, professioneller Medien und der Bildungs- und Hochschulzusammenarbeit initiiert werden.

"Die Bundesregierung hat nunmehr die Mittel bis 2017 bereitgestellt, um diese Transformationspartnerschaft auch künftig erfolgreich fortzusetzen. Das gibt uns Planungssicherheit und ermöglicht eine nachhaltige Zusammenarbeit", konnte der Staatsminister in Tunis auf eine gesicherte Fortführung verweisen.

Die auch schon vor der Revolution erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung Tunesiens führte zur Bildung einer breiten urbanen Mittelschicht und einer aktiven Zivilgesellschaft. Wichtige Basis hierfür war und ist der gleichberechtigte Zugang von Frauen und Männern zum Bildungssystem. "Erst mit voller Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern vermag eine Gesellschaft ihr gesamtes Potenzial an Wissen, Kreativität und Inspiration auszuschöpfen. Und ohne eine engagierte und kritische Öffentlichkeit wäre Tunesien nicht da, wo es heute steht", so Roth, der für die Bundesregierung zusicherte, auch weiterhin tatkräftig an der Seite Tunesiens zu stehen.

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