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Staatsministerin Böhmer in Istanbul Türkei

04.12.2014 - Artikel

Staatsministerin Böhmer reiste vom 1. bis 2. Dezember als neu gewählte Vorsitzende des Beirates der Kulturakademie Tarabya nach Istanbul.

Die Staatsministerin im Gespräch mit Stipendiatinnen und Stipendiaten
Die Staatsministerin im Gespräch mit Stipendiatinnen und Stipendiaten der Kulturakademie© GK Istanbul/Erken

Die Staatsministerin nutzte die Gelegenheit, sich intensiv mit den Künstlerinnen und Künstlern auszutauschen, die sich gegenwärtig als Stipendiaten in Tarabya aufhalten. Regisseurin Ayse Polat, Malerin Zora Volantes, Maler Berthold Reiss und Autor sowie Regisseur Miraz Bezar berichteten über die inspirierende Atmosphäre Tarabyas und den bereichernden Kontakt mit den Mitstipendiaten.

Staatsministerin Böhmer hob hervor, dass die Kulturakademie Tarabya mit ihrem Residenzprogramm die Möglichkeit biete, „die Strahlkraft und Energie einer Metropole wie Istanbul mit der Abgeschiedenheit der Sommerresidenz des Deutschen Botschafters in Tarabya zu verbinden.“ Dieses Spannungsfeld komme den künstlerischen Arbeiten der Stipendiatinnen und Stipendiaten zugute.

Auszeichnung von Übersetzerinnen im Kaisersaal des Generalkonsulats

Preisverleihung im Kaisersaal
Preisverleihung im Kaisersaal des Generalkonsulats© GK Istanbul/Erken

Am Abend des 1. Dezember hatten Staatsministerin Böhmer und der stellvertretende Minister für Tourismus und Kultur der Republik Türkei, Dr. Abdurrahman Arıcı, im Kaisersaal des deutschen Generalkonsulats Istanbul den Übersetzerpreis Tarabya verliehen. Gürsel Aytaç erhielt für ihr übersetzerisches Gesamtwerk den Hauptpreis, Suzan Geridönmez den Förderpreis und Gül Gürtunca ein Stipendium am Literarischen Colloquium Berlin.

Die Staatsministerin würdigte die kreative und sprachliche Leistung der Preisträgerinnen: „Mit ihrer Arbeit tragen die Übersetzerinnen in hohem Maße zur Verständigung zwischen der deutschen und türkischen Kultur bei. Sie sind Brückenbauerinnen. Ihnen ist es zu verdanken, dass Menschen die Literatur des anderen Landes lesen und verstehen können. Sie tragen durch ihr Schaffen dazu bei, dass sich Menschen näher kommen und das gegenseitige Verständnis für die Mentalität, Geistesgeschichte und das Lebensgefühl von Deutschen und Türken stetig wächst.“

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