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Togo: Außenpolitik Togo

01.07.2019 - Artikel

Togo pflegt gute Beziehungen zu seinen Nachbarn Ghana, Benin und Burkina Faso. Burkina Faso ist zu seiner Versorgung auf den Tiefseehafen Lomé angewiesen.

Togo ist Mitglied zahlreicher internationaler Organisationen (Vereinte Nationen) und Regionalorganisationen (Afrikanische Union, sowie der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS/CEDEAO) und der Westafrikanischen Wirtschafts-und Währungsunion (UEMOA).

Togo wurde 2018 für weitere drei Jahre  als Mitglied des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen bestätigt. Das Land beteiligt sich aktiv an Friedensmissionen in der Region, derzeit mit etwa 1.400 Soldaten und Polizisten insbesondere in Mali.

Während des autoritären Militärregimes von 1992 bis 2005 hatten viele Länder und Organisationen ihre entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit Togo suspendiert. Seit der vorsichtigen Demokratisierungs- und Öffnungspolitik ab 2005 hat sich Togo intensiv um die Wiederaufnahme bemüht. Viele internationale Partner und Entwicklungsorganisationen, darunter Weltbank, Afrikanische Entwicklungsbank, EU und der Internationale Währungsfonds sind nach Togo zurückgekehrt. Deutschland hat seine bilaterale Entwicklungszusammenarbeit im Jahr 2012 wieder aufgenommen.

Deutschland ist aktuell größter bilateraler Geber, noch vor China und Frankreich.

Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich hat in Togo eine kulturelle, politische und sicherheitspolitische Sonderstellung. Die Europäische Union ist sowohl politisch als auch entwicklungspolitisch einer der wichtigsten Partner. Togo vertieft aber auch die Beziehungen zu China, Indien, Brasilien, Japan und zu arabischen Ländern.

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