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Europa sozialer machen: Staatsminister Roth in Madrid Spanien

20.05.2014 - Artikel

Ein starkes und soziales Europa: Um sich ein eigenes Bild von der wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bürgerinnen und Bürger zu machen, traf Staatsminister Roth bei seinen Gesprächen in Madrid am 18.-19. Mai junge Menschen sowie Vertreter der Sozialverbände und Gewerkschaften.

Europa-Staatsminister Michael Roth kam bei seinem Besuch in Madrid am 18. und 19. Mai mit der spanischen ‎Staatssekretärin für Beschäftigung, Engracia Hidalgo Tena, zusammen. Mit Jugendlichen und Gewerkschaftern tauschte sich Roth über die weiter angespannte Arbeitsmarktlage in Spanien und Europa aus.

Dabei unterstrich Roth die gemeinsame europäische Verantwortung für die von Arbeitslosigkeit betroffenen Jugendlichen. Roth erklärte hierzu:

Die von der EU bereitgestellten Mittel aus der Jugendbeschäftigungsinitiative müssen jetzt so schnell wie möglich fließen, damit kurzfristig und konkret geholfen werden kann. Viel zu viele junge Menschen sind ohne Arbeit. Das ist nicht nur ein spanisches, sondern auch ein europäisches Problem. Die Europäer stehen daher in der Pflicht, den jungen Spanierinnen und Spaniern unter die Arme zu greifen und eine Zukunftsperspektive zu bieten.

Reformen, Konsolidierung, Wachstum und Beschäftigung gehören zusammen

Staatsminister Roth mit Jugendlichen in Madrid
Staatsminister Roth mit Jugendlichen in Madrid© AA

Besonderen Wert legte der deutsche Staatsminister bei seinem Besuch darauf, sich ein eigenes Bild von der wirtschaftlichen und sozialen Lage zu machen. Dazu traf er sowohl mit der "Caritas" als auch mit arbeitslosen jungen Menschen zusammen. Gemeinsam mit Vertretern der Handelskammer, deutscher Unternehmen und einer deutschen Berufsschule diskutierte er, welche Impulse für mehr Wirtschaftswachstum und Beschäftigung nötig seien.

Deutschland unterstützt Spanien bei der Stärkung der dualen Berufsausbildung und der Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen. Im Rahmen der europäischen Beschäftigungsinitiative arbeiten Deutschland und Spanien eng zusammen.

Europa ist unsere Lebensversicherung

Ein weiterer Schwerpunkt der Gespräche in Madrid lag auf den anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament. Hierzu kam Staatsminister Roth unter anderem mit dem Europapolitischen Sprecher der PSOE, Juan Moscoso, zusammen.

Staatsminister Roth erklärte hierzu:

Nicht zuletzt die Ukraine-Krise hat gezeigt, worum es in Europa wirklich geht. Eben um Frieden, Freiheit und Demokratie und nicht um den Krümmungsgrad der Gurke oder das Verbot von Ölkännchen. Europa ist in einer Vertrauenskrise. Deshalb müssen wir uns entschieden den Populisten und EU-Skeptikern entgegenstellen. Das vereinte Europa ist unsere gemeinsame Lebensversicherung.

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