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Slowenien: Wirtschaft Slowenien

09.04.2019 - Artikel


Wirtschaftspolitik

Mit einem Wirtschaftswachstum in Höhe von 4,4% im Vergleich zum Vorjahr lag Slowenien im Jahr 2018 in der europäischen Spitzengruppe. Für die Jahre 2019 und 2020 prognostiziert die Europäische Kommission ein voraussichtliches Wirtschaftswachstum in Höhe von 3,1% und 2,8%. Die positive Entwicklung der slowenischen Wirtschaft wird sowohl von dynamisch steigenden Investitionen, Konsumausgaben des Staates und der privaten Haushalte und Handelsüberschüsse getragen.


Das Handelsvolumen Sloweniens lag im Jahr 2018 bei 61,6 Mrd. Euro, wovon rund 30,9 Mrd. Euro auf Exporte und 30,7 Mrd. Euro auf  Importe entfielen. Der slowenische Außenhandel wird weitestgehend durch das verarbeitende Gewerbe angetrieben. Die wichtigsten Einfuhr- und Ausfuhrgüter Sloweniens sind Fahrzeuge und Fahrzeugkomponenten, Medikamente, Ölprodukte und elektrische Ausrüstungen. Hauptzielländer slowenischer Exporte sind Deutschland (22%), Italien (12%) und Österreich (7,7%) vor Frankreich, Kroatien und Ungarn. Hauptherkunftsländer der Importe nach Slowenien sind ebenfalls Deutschland (17%), Italien (14%) und Österreich (8,6%) vor Ungarn, Frankreich und den Niederlanden. Rund 80% des slowenischen Außenhandels entfällt auf die Europäische Union.


Zuletzt (Stand 2017) flossen ausländische Direktinvestitionen in Höhe von 842,5 Mio. Euro nach Slowenien. Die wichtigsten Herkunftsländer ausländischer Direktinvestitionen waren im Jahr 2017 Österreich, Luxemburg, die Schweiz, Deutschland und die Niederlande. Hauptprofiteure der Investitionszuflüsse waren das verarbeitende Gewerbe, das Versicherungswesen und der Einzelhandel.


Die Arbeitslosenquote sank im vierten Quartal 2018 auf 4,4% und entspricht damit dem niedrigsten Wert seit 2008. 


Mit einer Inflation in Höhe von 1,9% im Jahr 2018 befand sich Slowenien im Zielkorridor der Europäischen Zentralbank. Die slowenische Regierung schloss das Haushaltsjahr 2018 mit einem Haushaltsüberschuss in Höhe von 0,7% des BIP ab. Die Staatsschulden sanken auf eine Quote von 70% des BIP.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

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