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Deutsche und Russen in Verbindung bringen Russische Föderation

Ausgezeichnet: Vertreterinnen und Vertreter deutsch-russischer Städtepartnerschaften.

Ausgezeichnet: Vertreterinnen und Vertreter deutsch-russischer Städtepartnerschaften., © Felix Zahn/photothek.net

12.10.2018 - Artikel

Mit einem Dialogprogramm fördert das Auswärtige Amt den Austausch zwischen den Menschen in Russland und Deutschland. 

Was verbindet die Menschen  von Düsseldorf bis Wolgograd? Um den Dialog zwischen der deutschen und der russischen Gesellschaft zu unterstützen, setzt das Auswärtige Amt auf das Format der sogenannten Themenjahre. Für jeweils ein Jahr werden die  Verbindungen zwischen beiden Ländern in  einem ausgewählten Bereich besonders  hervorgehoben.

Dialog in schwieriger Zeit stärken 

Die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland sind seit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim und der russischen Einmischung in der Ost-Ukraine belastet. Raum für Dialog und Austausch, der durch Partnerschaftsprojekte entsteht, ist darum umso wichtiger. Mit den Themenjahren sollen Netzwerke und zivilgesellschaftliche Kontakte gestärkt und ausgebaut werden. 2017/2018 standen dabei kommunale und regionale Partnerschaften im Fokus.

Großes Interesse bei Deutschen und Russen

Unterzeichnung und Austausch der Partnerschaftsvereinbarung durch die Bürgermeister der Städte Schwedt und Tuapse.
Unterzeichnung und Austausch der Partnerschaftsvereinbarung durch die Bürgermeister der Städte Schwedt und Tuapse.© DRF e.V.

Außenminister Maas und sein russischer Amtskollege Lawrow würdigten bei der Abschlusskonferenz am 14. September in Berlin den Erfolg und verwiesen auf das lebendige Netz an Partnerschaften und das große Interesse beider Seiten am intensiven Austausch. In nur einem Jahr wurden so unter anderem drei neue Städtepartnerschaften geschlossen. Auch ein Partnerschaftsprojekt zwischen deutschen  und russischen Verbänden ist mittlerweile im Gespräch. 

Einsatz für Partnerschaften ausgezeichnet

Aus mehr als 240 Projekten ermittelte eine gemeinsame Jury 30 Partnerschaften, die für einen herausragenden Beitrag zur kommunalen und regionalen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland mit einer von beiden Außenministern unterzeichneten Urkunde geehrt wurden. Die ausgezeichneten Partnerschaften stehen stellvertretend auch für alle anderen eingereichten erfolgreichen Projektpartnerschaften.

Wissenschaft im Fokus

Das kommende Themenjahr, ebenfalls unter der Schirmherrschaft beider Außenminister, wird der Hochschulkooperation und Wissenschaft gewidmet. Die Eröffnung ist noch für 2018 in Moskau geplant. Mit einer erweiterten Laufzeit bis 2020 sollen die Vielfalt der Kooperationsbeziehungen, der wissenschaftliche Austausch, die Netzwerkbildung, Mobilität und Innovation sichtbar gemacht, gestärkt und weiter ausgebaut werden.

Auf deutscher Seite wird der Deutsche Akademische Austauschdienst in Bonn mit Unterstützung  durch die Außenstelle und das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus Moskau (DWIH) die vom Auswärtigen Amt geförderte und gesteuerte Begleitung als Durchführungsorganisation des Themenjahres umsetzen. Näheres hierzu wird demnächst mitgeteilt. Gemeinsame Aktivitäten von Hochschulen, wissenschaftlichen Netzwerken und Forschungseinrichtungen werden auf einer Themenjahr-Webseite dargestellt sein. Damit soll auch der Beitrag einzelner Akteure für den bilateralen wissenschaftlichen Austausch gewürdigt sowie Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen Deutschland und Russland sichtbar vertieft werden.

Weitere Informationen

www.russlandpartner.de

Kontakt:

604-6@auswaertiges-amt.de

Dr. Gundula Herwig

Sonderberaterin für Deutsch-Russische Themenjahre

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