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Portugal: Verbündeter für Europa Portugal

Außenminister Heiko Maas trifft seinen portugisischen Amtskollegen Augusto Santos Silva.

Außenminister Heiko Maas trifft seinen portugisischen Amtskollegen Augusto Santos Silva., © Thomas Imo/photothek.net

07.12.2018 - Artikel

Außenminister Maas will sich noch enger mit Lissabon abstimmen

Heute reiste Heiko Maas nach Portugal und traf sich mit seinem Amtskollegen Augusto Santos Silva. Bei seinem ersten bilateralen Besuch setzte sich Maas für mehr Kooperation in Europa-Fragen ein:

Deutschland und Portugal sind sich vollkommen einig, dass unsere Zukunft in einem vereinten Europa – einem Europe United – liegen muss. Wir beide wollen ein starkes und souveränes Europa und wir glauben, dass dafür enge Abstimmung und Solidarität zentral ist.

Lob für Reformen

Portugal hat in einer schwierigen Wirtschaftskrise von der europäischen Solidarität getragen beherzte Reformen durchgeführt, die nun Früchte tragen. Der deutsche Außenminister lobte Portugals Anstrengungen. Dass Portugal heute so gut dastehe, sei keine Selbstverständlichkeit. Der Aufschwung der Wirtschaft und die Stabilität seien durch teils schmerzhafte Reformen ermöglicht worden, so Maas.

Trio-Ratspräsidentschaft und Deutsch-Portugiesisches Forum

Nach Deutschland wird 2021 erst Portugal und dann Slowenien die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen. Die beiden Außenminister einigten sich, diese Trio-EU-Ratspräsidentschaft gemeinsam auszugestalten und sich künftig regelmäßig zusammen mit Slowenien zu einer gemeinsamen Agenda wichtiger Vorhaben auszutauschen. Ein weiteres zentrales Forum für den Austausch ist das Deutsch-Portugiesische Forum. Maas und Santos Silva wollen es auf neue Beine stellen, 2019 soll es bei dem Forum in Lissabon verstärkt um Europa gehen.

Berufliche Bildung

Aufgrund von Fachkräftemangen setzt Portugal auf berufliche Bildung, auch als Alternative zur universitären Ausbildung. Die portugiesische Regierung möchte die Kooperation mit deutschen Unternehmen in diesem Bereich künftig noch weiter ausbauen. Ein gemeinsames neues Memorandum of Understanding ist bereits verhandelt und soll Anfang 2019 unterschrieben werden.

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