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Maas in Polen: Gemeinsam aufatmen und anpacken.  Polen

Reise von Außenminister Maas nach Polen

Reise von Außenminister Maas nach Polen, © Thomas Koehler/photothek.net

16.06.2020 - Artikel

Der Außenminister spricht in Warschau mit Jacek Czaputowicz über den wirtschaftlichen Wideraufbau, die Öffnung der Grenzen und die Stärkung von Europas Nachbarschaft.
 

Nach drei schmerzhaften Monaten mit vielen Opfern durch die Corona-Pandemie atmet Europa langsam wieder auf. Besonders betroffen von den Reiseeinschränkungen waren die Grenzregionen, auch die gemeinsame zwischen Deutschland und Polen. Seit Samstag hat Polen seine Grenze zu Deutschland wieder geöffnet. Hunderte Menschen haben sich um Mitternacht auf der Stadtbrücke zwischen Frankfurt und Slubice versammelt, um die Grenzöffnung zu feiern. Diese Bilder zeigen, wie die groß die Erleichterung auf beiden Seiten der Grenze ist. Deutschland und Polen waren durch das Virus für drei Monate getrennt. Heute können beide Länder gemeinsam aufatmen und anpacken.

Gemeinsam Europa wieder stark machen

Die beiden Außenminister wollen heute vor allem über den wirtschaftlichen Wiederaufbau in Europa sprechen. Für Maas ist klar: Der Weg zur langfristigen Überwindung der Krise kann nur ein gemeinsamer und solidarischer europäischer Weg sein, es darf kein Land zurück gelassen werden. Für das Ziel der wirtschaftlichen Erholung und für einen europäischen Kompromiss wird es entscheidend auch auf Deutschland und Polen ankommen.

Nachbarschaft der EU stärken und Beitrittsperspektiven aufzeichnen

Die europäische Solidarität endet für uns auch nicht an den Außengrenzen der EU. Gerade in dieser Krise ist es zentral, dass die EU den Partnern in der Nachbarschaft eine starke Hand reichen. Das gilt für die Länder der Östlichen Partnerschaft und es gilt besonders auch für den Westbalkan. Für die EU ist es deshalb zentral, ihre Erweiterungspolitik gerade jetzt glaubwürdig fortsetzen. Deutschland will deshalb während der anstehenden EU-Ratspräsidentschaft ab dem 1. Juli den Verhandlungsrahmen und erste Beitrittskonferenzen mit Nordmazedonien und Albanien auf den Weg bringen.

Mehr Mittel für „Stiftung Auschwitz-Birkenau“

Außenminister Maas unterzeichnet heute eine Zustiftungsvereinbarung über 60 Millionen Euro für die „Stiftung Auschwitz-Birkenau“. Der deutsche Überfall auf Polen und Besetzung haben entsetzliches Leid über die polnische Bevölkerung gebracht. In den deutschen Konzentrationslagern auf polnischem Boden kamen Millionen Menschen auf grausame Weise ums Leben. Die Stiftung Auschwitz-Birkenau sorgt für Erhalt und Restaurierung der Gedenkstätte.

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