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Deutschland und Norwegen: Teamplayer für eine faire Weltordnung Norwegen

Außenminister Maas mit seiner norwegischen Amtskollegin.

Außenminister Maas mit seiner norwegischen Amtskollegin., © Inga Kjer/photothek.net

03.09.2018 - Artikel

Rund um den Globus setzen sich Berlin und Oslo mit vereinten Kräften dafür ein, Konflikte friedlich zu lösen.

Außenminister Maas hat am Montag (03.09.) seine norwegische Amtskollegin Ine Søreide im Auswärtigen  Amt in Berlin empfangen. Im Vordergrund der Gespräche stand die von Maas gestartete Initiative für eine „Allianz der Multilateralisten“. Dabei geht es um ein internationales Netzwerk von Staaten, das sich gegen nationalen Egoismus und für eine faire Weltordnung einsetzen soll.  Friedliche Lösungen für Konflikte, fairer Handel und starke Vereinte Nationen: Deutschland und Norwegen machen sich rund um den Globus für die gleichen Werte stark. 

Gemeinsamer Einsatz für die Menschen am Tschadsee

Direkt vor ihrem Treffen hatten Außenminister Maas und seine Amtskollegin Søreide als Ko-Gastgeber an einer Konferenz teilgenommen, die die Krise um den westafrikanischen Tschadsee entschärfen soll. Millionen Menschen sind durch Hunger, Gewalt und Terrorismus in Gefahr.

„Wenn Partner zusammenarbeiten, statt kaputtzumachen“

Um solche komplizierten Konflikte zu lösen, setzten Deutschland und Norwegen auf die gleichen Rezepte. Das bedeutet zum Beispiel, humanitäre Hilfe zu mobilisieren, mit Ausbildungsprojekten die Ursachen der Gewalt anzugehen und vor allem mit viel Ausdauer zu verhandeln. „Die Konferenz zeigt was möglich ist, wenn wir mit Partnern zusammenarbeiten, die gestalten wollen, statt kaputtzumachen“, so Maas.

Mit gemeinsamer Diplomatie voranschreiten

Doch Teamplayer, die sich für Kooperation  stark machen, braucht die Weltgemeinschaft nicht nur für Krisen in Westafrika. Globale Probleme wie der Klimawandel oder die weltweiten Migrationsbewegungen werden sich nicht durch Nationalismus und Alleingänge lösen lassen. Für Deutschland und Norwegen ist darum klar, dass die Welt mehr gemeinsame Diplomatie braucht. Maas und Søreide machten darum deutlich, dass die beiden Länder dabei weiter eng zusammenarbeiten werden.

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