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Europa-Staatsminister Michael Roth in der ejR Mazedonien: „Referendum ist historische Chance für Mazedonierinnen und Mazedonier“ Nordmazedonien

Dialogveranstaltung im historischen Amphitheater in Ohrid

Dialogveranstaltung im historischen Amphitheater in Ohrid, © AA

15.09.2018 - Artikel

Vom 13. bis 15. September besuchte Europa-Staatsminister Michael Roth die ejR Mazedonien. Er startete seine Reise in Ohrid im Südwesten, um auch mit den Menschen jenseits der Hauptstadt Skopje ins Gespräch über die politische Lage sowie die EU- und NATO-Perspektive des Landes zu kommen.

Diskussionsveranstaltung auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung
Diskussionsveranstaltung auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung© AA

Nach einem gemeinsamen Gang mit dem mazedonischen Außenminister Nikola Dimitrov durch die historische Altstadt am Ufer des Ohridsees, der als einer der tiefsten Seen Europas UNESCO-Welterbe ist, nahmen Staatsminister Roth und sein mazedonischer Gastgeber an einer Dialogveranstaltung mit Bürgerinnen und Bürgern, Jugendlichen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft teil.

Auch in Skopje bildete die Begegnung mit jungen und engagierten Menschen einen Schwerpunkt des Besuchs: Die Friedrich-Ebert-Stiftung hatte zu einer Diskussionsveranstaltung in die Altstadt Skopjes geladen, an der u.a. auch der mazedonische Vizepremierminister Bujar Osmani teilnahm.

Referendum: „Jetzt gilt es, Mut zu beweisen und den Blick nach vorne zu richten.“

Sowohl die Gesprächsforen als auch die zahlreichen Interviews nutzte Staatsminister Roth, um für die Unterstützung des bevorstehenden Referendums zu werben:

Beim Referendum am 30. September stimmen die Mazedonierinnen und Mazedonier darüber ab, ob der Namensstreit mit Griechenland nach 27 Jahren endlich beigelegt wird. Das ist unverzichtbare Voraussetzung für den weiteren Weg in Richtung EU und NATO.

Das Land steht an einer historischen Weggabelung. Jetzt gilt es, Mut zu beweisen und den Blick nach vorne zu richten.
Interview mit dem mazedonischen Fernsehsender TV 1
Interview mit dem mazedonischen Fernsehsender TV 1© AA

 In den Gesprächen wurde zudem deutlich, wie wichtig die Rolle des Jugendwerks des Westbalkans ist (Regional Youth Cooperation Office RYCO).

„Besonders für junge Leute ist die EU-Perspektive wichtig. Mit RYCO bringen wir die junge Generation der sechs Westbalkanstaaten zusammen. Ich freue mich sehr, dass die Programme so gut angenommen werden. Das Auswärtige Amt wird das Jugendwerk auch weiterhin gerne unterstützen“, so Staatsminister Roth.

Zum Weiterlesen:

Gespräche vor dem Namensreferendum – Außenminister Maas reist nach Skopje

EU-Beitrittskandidat: Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien


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