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Gespräche vor dem Namensreferendum – Außenminister Maas reist nach Skopje Nordmazedonien

Außenminister Heiko Maas wird von Nikola Dimitrov, Außenminister der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, empfangen.

Außenminister Heiko Maas wird von Nikola Dimitrov, Außenminister der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, empfangen., © Felix Zahn, photothek.net

18.09.2018 - Artikel

Zweite Station der Reise des Außenministers in der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien

Am 18. September besucht Außenminister Maas die ehemalige jugoslawische Republik (ejR) Mazedonien. Der Besuch findet weniger als zwei Wochen vor dem Referendum über das Abkommen mit Griechenland zur Lösung der Namensfrage am 30. September statt.

Das Referendum könnte den langjährigen Streit mit Griechenland über den Landesnamen beenden. Am 30. September stimmen die Bürgerinnen und Bürger der ejR Mazedoniens darüber ab, ob ihr Land künftig „Nordmazedonien“ („Severna Makedonija“) heißen wird. Außenminister Maas hob hervor, „eine Einigung im Namensstreit wäre ein wichtiger Schritt Skopjes auf dem Weg Richtung Europa.“

Europäische Perspektive für die ejR Mazedonien

Bereits 2019 könnten im Falle einer Einigung die EU-Beitrittsverhandlungen mit Skopje beginnen. Auch ein künftiger NATO-Beitritt könnte dann möglich werden. Deutschland unterstützt das Referendum und hofft auf eine möglichst starke Beteiligung der mazedonischen Bevölkerung an der Abstimmung.

Außenminister Maas bekannte sich ausdrücklich zur europäischen Perspektive der Länder des Westlichen Balkans. Er unterstrich: „Die mazedonische Regierung hat gezeigt, dass sie eine Vision für das mazedonische Volk hat und für diese Vision einsteht. Ich kann sie nur ermutigen, diesen Weg fortzusetzen.“

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