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Niederlande: Film-Koproduktionsabkommen geschlossen Niederlande

09.02.2015 - Artikel

Am Rande der 65. Berlinale haben Deutschland und die Niederlande am 07.02. ein Regierungsabkommen über die Gemeinschaftsproduktion von Filmen unterzeichnet.

Am Rande der 65. Berlinale haben Deutschland und die Niederlande am Sonnabend (07.02.) in Berlin ein Regierungsabkommen über die Gemeinschaftsproduktion von Filmen unterzeichnet. Die niederländische Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Mariëtte Bussemaker, kam hierzu in die deutsche Hauptstadt. Damit sollen künftig gemeinschaftliche Filmprojekte erleichtert werden.

v.l.: Görgen, Bussemaker, Grütters
v.l.: Görgen, Bussemaker, Grütters© Regierung online/Bolesch

Auf deutscher Seite wurde das Abkommen von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, sowie dem Leiter der Kultur- und Kommunikationsabteilung des Auswärtigen Amtes, Andreas Görgen, unterzeichnet. Die Zeremonie in der niederländischen Botschaft wurde im Beisein von 150 deutschen und niederländischen Filmschaffenden feierlich begangen. Die Direktoren der deutschen und der niederländischen Filmförderungsanstalt - Peter Dinges und Doreen Boonekamp - waren ebenfalls unter den Gästen und begrüßten den Vertragsabschluss.

Gemeinschaftsproduktionen besser fördern

Das deutsch-niederländische Filmabkommen bildet den rechtlichen Rahmen für die Zusammenarbeit von Filmproduzenten aus Deutschland und den Niederlanden. Es enthält zudem Regelungen, die über das Europäische Übereinkommen über die Gemeinschaftsproduktionen von Kinofilmen hinausgehen. Filme, die gemeinsam von deutschen und niederländischen Filmproduzenten hergestellt werden, werden nach dem Abokmmen wie nationale Filme behandelt und gefördert.

Die Unterzeichner gemeinsam mit Peter Dinges / FFA (1.v.l.) und Doreen Boonekamp / NFF (2.v.l.)
Die Unterzeichner gemeinsam mit Peter Dinges / FFA (1.v.l.) und Doreen Boonekamp / NFF (2.v.l.)© FFA/Sandra Ratkovic

Damit ermöglicht die Vereinbarung den Koproduzenten den Zugang zu den jeweiligen nationale Fördermitteln. Ab dem Inkrafttreten der neuen Regelungen wird es damit deutsch-niederländischen Koproduzenten möglich sein, flexibler und effektiver zu kooperieren, was am Ende den Kinobesucherinnen und -besuchern zugute kommt.

Mit den Filmen „Nena“ von Saskia Diesing und „Zurich“ von Sacha Polak sind auf der 65. Berlinale zwei deutsch-niederländische Koproduktionen zu sehen.

Mehr zum Thema

  • Deutsche Filmförderungsanstalt

www.ffa.de

  • Niederländische Filmförderungsanstalt

www.filmfonds.nl

  • Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien

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