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Außenminister Steinmeier trifft Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi Myanmar

11.04.2014 - Artikel

Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat am 10.04. die myanmarische Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi im Auswärtigen Amt begrüßt.

Frank-Walter Steinmeier und Aung San Suu Kyi
Frank-Walter Steinmeier und Aung San Suu Kyi© photothek/Trutschel

Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat am 10.04. die myanmarische Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi im Auswärtigen Amt begrüßt. Themen ihres Gesprächs waren die innenpolitischen Entwicklungen in Myanmar sowie die bilateralen Beziehungen.

Bei ihrem ersten offiziellen Deutschlandbesuch war Aung San Suu Kyi zuvor auch mit Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammengekommen. Im Mittelpunkt ihres Gesprächs mit Außenminister Steinmeier standen die aktuelle Verfassungsdebatte in Myanmar, der Friedensprozess mit den ethnischen Minderheiten und regionale Fragen.

Wachsende bilaterale Beziehungen

Auch die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Myanmar waren Gesprächsthema. Bereits 2012 konnte durch ein bilaterales Abkommen der Weg für eine Wiedereröffnung des 1965 geschlossenen Goethe-Instituts in der Hauptstadt Rangun geebnet werden. Derzeit finden die Sprachkurse des Instituts an einem provisorischen Standort statt - langfristig soll das Goethe-Institut in einem historischen Gebäude im Zentrum von Rangun beheimatet sein, das derzeit mit Mitteln des Auswärtigen Amts renoviert wird.

Unterstützung für Reformprozess

Deutsche Unterstützung für den Reformprozess in Myanmar
Deutsche Unterstützung für den Reformprozess in Myanmar© photothek/Trutschel

Bei seinem Treffen mit der myanmarischen Oppositionspolitikerin sicherte Außenminister Steinmeier deutsche Unterstützung für den Reformprozess in Myanmar zu. Gleichzeitig brachte er auch seine Besorgnis über die jüngsten Übergriffe auf Büros internationaler Hilfsorganisationen in der Provinz Rakhine zum Ausdruck.

Am Freitag (11.04.) will die Sozialdemokratische Partei Deutschlands Aung San Suu Kyi für ihr politisches Engagement für den Demokratisierungsprozess in Myanmar mit dem Internationalen Willy-Brandt-Preis auszeichnen.

Weitere Informationen

Bilaterale Beziehungen zwischen Deutschland und Myanmar

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