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Montenegro: Außenpolitik Montenegro

25.06.2019 - Artikel

Die wichtigsten außenpolitischen Themen in Montenegro sind:

  • Europäische Integration: Montenegro ist seit Dezember 2010 Beitrittskandidat. Seit Juni 2012 laufen Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union (EU), in denen schon 32 Verhandlungskapitel geöffnet und hiervon drei bereits vorläufig geschlossen sind. Letztes noch nicht geöffnetes Kapitel ist Kap. 8 (Wettbewerb). Besonders hohe Beachtung gilt den Rechtsstaatskapiteln 23 und 24, die von Montenegro die Umsetzung umfassender Reformen verlangen, und dem erst im Dezember geöffneten Umweltkapitel 27
  • Ausbau der regionalen politischen und wirtschaftlichen Kooperation, zum Beispiel innerhalb des South East European Cooperation Process (SEECP) und in den im Rahmen des sogenannten „Berlin-Prozesses“ entstandenen Formaten.
  • Wirtschaftliche Entwicklung mit Unterstützung durch das Ausland, Fortsetzung der Privatisierung der ehemaligen Staatsunternehmen, Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Ausland, insbesondere auch mit den Nachbarstaaten, Ausbau der Tourismusindustrie als Basis der zukünftigen Wirtschaftsentwicklung.
  • Ausfüllen der Rolle als NATO-Mitglied

In der Außenpolitik von Montenegro steht das gute Verhältnis zu den Nachbarländern, den EU-Mitgliedsstaaten sowie den USA im Vordergrund. Zu Russland bestehen historisch gewachsen enge Beziehungen, das Verhältnis hat sich jüngst jedoch deutlich abgekühlt. Mit Serbien will man im wirtschaftlichen Bereich (wichtigster Handelspartner), aber auch in möglichst vielen anderen Fragen, gut zusammenzuarbeiten. Montenegro hat Kosovo 2008 anerkannt und im August ein Grenzübereinkommen mit Kosovo und Bosnien und Herzegowina unterzeichnet.

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