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Mazedonischer Europaminister in Berlin Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien*

17.08.2017 - Artikel

Europa-Staatsminister Michael Roth empfängt mazedonischen Vize-Premierminister und Minister für Europa Osmani im Auswärtigen Amt.

Roth und Osmani im Gespräch
Roth und Osmani im Gespräch© AA

Bereits zum zweiten Mal trafen sich am 16. August 2017 der Europaminister der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, Bujar Osmani, und der Staatsminister für Europa, Michael Roth. Roth war selbst erst im Juli nach Skopje gereist, um die neue Regierung zu ermuntern, Reformen nach einer langen Phase der politischen Blockade entschlossen anzugehen.

„Der vertrauensvolle und enge Austausch mit der Regierung in Skopje freut mich sehr. Der Fahrplan der neuen Regierung lässt auf eine rasche Umsetzung dringender Reformen hoffen. Die Bürgerinnen und Bürger des Landes verdienen, dass es endlich wieder vorangeht“, zeigte sich Roth nach dem Gespräch optimistisch.

Nachbarschaftliche Beziehungen verbessern

„Besonders begrüßen wir, dass es auch ein ernsthaftes Interesse gibt, die Beziehungen mit den Nachbarn zu verbessern. Das ist ein ganz entscheidender Punkt für die Annäherung an die EU“, so der Europa-Staatsminister. Unter anderem verwies er auf ein Abkommen zwischen Skopje und Sofia, das erst kürzlich unterzeichnet worden war.

EU-Beitrittsperspektive

„Ein stabiler, demokratischer und prosperierender Balkan ist nicht nur im Interesse der Länder selbst, sondern im Interesse Deutschlands und der EU. Auch deshalb gilt die Beitrittsperspektive für die ejR Mazedonien wie für die anderen Westbalkan-Länder, sofern die Reformanstrengungen erfolgreich sind. Hier ist jedoch nicht alleine die Regierung gefragt. Trotz politischen, demokratischen Wettstreits muss auch die Opposition mit der Regierung in entscheidenden Fragen konstruktiv zusammenarbeiten, um das Land Schritt für Schritt in die EU zu führen“, hob Roth hervor.

Zum Weiterlesen:

Außenminister Gabriel: Nachbarschaftsvertrag zwischen der ejR Mazedonien und Bulgarien wichtiges Signal

Deutschland und die ejR Mazedonien: Bilaterale Beziehungen

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