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Steinmeier beim Treffen der deutschsprachigen Außenminister in Liechtenstein Liechtenstein

05.08.2016 - Artikel

Am Freitag (05.08.) kam Außenminister Steinmeier in Liechtenstein mit seinen deutschsprachigen Amtskollegen aus Liechtenstein, Österreich, Luxemburg und der Schweiz zusammen.

Am Freitag und Samstag (05./06.08.2016) ist Außenminister Steinmeier in Liechtenstein beim jährlichen Treffen der deutschsprachigen Außenminister mit seinen Amtskollegen von Liechtenstein, Österreich und der Schweiz zusammengekommen. Erstmals nahm auch Luxemburg teil. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Beziehungen der Länder untereinander, europapolitische und internationale Herausforderungen sowie gemeinsame Projekte.

Außenmininister Steinmeier mit seinen deutschsprachigen Amtskollegen
Außenmininister Steinmeier mit seinen deutschsprachigen Amtskollegen© photothek/Gaertner

Erstmals mit Luxemburg

Schon seit dem Jahr 2012 nimmt Deutschland regelmäßig an den Treffen der deutschsprachigen Außenminister teil. Dieses Jahr wurde das Format des Treffens mit der Teilnahme von Steinmeiers Amtskollegen Jean Asselborn aus Luxemburg erweitert. Neben Gesprächen der Außenminister standen im Verlauf der zwei Tage auch eine Pressebegegnung sowie ein Treffen mit Nachwuchsjournalisten auf dem Programm.

Bei der Zusammenkunft der Außenminister ging es unter anderem um die gemeinsame Förderung der deutschen Sprache im Ausland. Doch die Länder sprechen nicht nur eine Sprache. Sie sind politisch, wirtschaftlich und kulturell eng miteinander verbunden und bilden eine Wertegemeinschaft, so dass sie auch in internationalen Fragen viele Interessen teilen.

Chance für vertiefte Zusammenarbeit

Daher ging es neben der Förderung der gemeinsamen Sprache beim diesjährigen Treffen um eine breite Themenpalette. In einer gemeinsamen Erklärung der Außenminister anlässlich des Treffens heißt es:

Wir sind uns bewusst, dass wir dieses Jahr, bei unserem Treffen in Balzers, vor vielfältigen und komplexen Herausforderungen für unsere Gesellschaften, die Nachbarschaftsbeziehungen, das gemeinsame Europa und die Welt als Ganze stehen. Die Menschen in unseren Ländern sehen ihre Sicherheit und den erarbeiteten Wohlstand durch Krieg, Terrorismus, Radikalisierung und internationales Verbrechen sowie deren dramatische humanitäre Auswirkungen gefährdet. Sie fordern von der Politik Antworten auf ihre Anliegen und das Beschreiten neuer Wege.
Die fünf deutschsprachigen Außenminister
Die fünf deutschsprachigen Außenminister© photothek/Gaertner

Zusammen mit seinen Amtskollegen diskutierte Außenminister Steinmeier über eine gemeinsame Bewältigung der zahlreichen Herausforderungen. Dabei bekannten sie sich zu Solidarität und Zusammenhalt in Europa und bekräftigten, sich auf künftig für transparente, inklusive und starke internationale Institutionen einsetzen zu wollen.

Engagement in der OSZE

Was die Zusammenarbeit der Teilnehmer bei Schlüsselthemen anbelangt, so zeigt sich diese beispielhaft am gemeinsamen Einsatz für Frieden und Sicherheit im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Dort hatte die Schweiz im Jahr 2014 den Vorsitz inne. Nächstes Jahr wird der deutsche Außenminister, derzeit amtierender Vorsitzender der Organisation, den Staffelstab an seine österreichischen Partner weitergeben. Das große Engagement der drei Länder stärkt diese wichtige Organisation, die etwa im Rahmen des Ukraine-Konflikts eine wichtige, stabilisierende Rolle spielt.

Zum Weiterlesen

Gemeinsame Erklärung der Außenminister vom 05.08.2016 PDF / 198 KB

Förderung der deutschen Sprache

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