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Staatssekretär Michaelis empfängt lettischen Amtskollegen zum Antrittsbesuch Lettland

Staatssekretär Andreas Michaelis empfing seinen lettischen Amtskollegen, Andrejs Pildegovičs, zum Antrittsbesuch

Staatssekretär Andreas Michaelis empfing seinen lettischen Amtskollegen, Andrejs Pildegovičs, zum Antrittsbesuch, © aa

20.06.2018 - Artikel

Staatssekretär Andreas Michaelis empfing am 20. Juni 2018 seinen lettischen Amtskollegen, Andrejs Pildegovičs, zum Antrittsbesuch im Auswärtigen Amt.

Lettland feiert in diesem Jahr den 100. Jahrestag seiner staatlichen Unabhängigkeit. Das Gespräch stand im Zeichen der engen, vertrauensvollen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Lettland, die auf einer langen gemeinsamen Geschichte, ähnlichen Interessen in EU und NATO, einem bedeutenden Wirtschaftsaustausch und regem Interesse der beiden Zivilgesellschaften füreinander beruhen.

Zuletzt hatte Außenminister Heiko Maas am 11.05.2018 seine drei baltischen Amtskollegen zu Konsultationen in Palanga (Litauen) getroffen, im vergangenen Jahr Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie sein Amtsvorgänger Joachim Gauck Riga besucht, und der lettische Staatspräsident Raimonds Vējonis 2017 an den Feierlichkeiten anlässlich des Reformationsjubiläums in Wittenberg teilgenommen.

Zwischen Michaelis und Pildegovičs standen im Vorfeld des NATO-Gipfels am 12. Juli in Brüssel die Herausforderungen für das Bündnis sowie dessen Anpassungen an die aktuellen geopolitischen Veränderungen im Mittelpunkt. Beide hoben die Bedeutung der transatlantischen Beziehungen für Europa hervor. Weitere Themen waren die Zusammenarbeit in den Vereinten Nationen, innerhalb der EU sowie weiterer regionaler Formate. Staatssekretär Pildegovičs berichtete zudem vom 5. Treffen der „16+1“-Regierungschefs, das Lettland im Herbst 2017 ausgerichtet hat.

Michaelis warnte vor Trennungslinien innerhalb der Europäischen Union und betonte die Wichtigkeit eines souveränen Europas: „Nur wenn wir geeint sind, sind wir stark genug, um die Welt in unserem Sinne auch in Zukunft mitzugestalten.“

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