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Lösung für Syrien entwickeln: Maas trifft kanadische Außenministerin Kanada

Außenminister Maas mit seiner kanadischen Amtskollegin Chrystia Freeland.

Außenminister Maas mit seiner kanadischen Amtskollegin Chrystia Freeland., © Thomas Imo/photothek.net

17.04.2018 - Artikel

Das anstehende G7-Außenministertreffen in Toronto wird im Zeichen des Syrien-Konflikts stehen. Um eine diplomatische Initiative voranzubringen, hat sich Außenminister Maas heute mit seiner kanadischen Amtskollegin abgestimmt.

Außenminister Maas hat am Dienstag (17.04.) seine Amtskollegin aus Kanada Chrystia Freeland zu einem Gespräch im Auswärtigen Amt getroffen. Kanada ist 2018 Gastgeber des G7-Gipfels. Bevor sich die Staats- und Regierungschefs im Juni in Quebec treffen, kommen die Außenminister der G7-Staaten bereits dieses Wochenende in Toronto zusammen. Auf der Agenda stehen dabei die dringendsten internationalen Probleme. Dabei wird insbesondere die Suche nach politischen Lösungen für den Konflikt in Syrien im Vordergrund stehen.

Dialog mit Russland suchen

Maas und Freeland sprachen darum am Dienstag nicht nur über die deutsch-kanadischen Beziehungen, sondern tauschten sich auch intensiv darüber aus, wie eine diplomatische Initiative vorangebracht werden kann, um das Leiden in Syrien zu beenden. „Wir sind uns einig, dass jetzt endlich ein politischer Prozess in Gang kommen muss“, sagte Maas nach dem Gespräch. Deutschland wolle sich dabei mit ganzer Kraft einbringen und auch den Dialog mit Russland suchen, so Maas.

Auch Ukraine-Konflikt im Fokus

Auch für den anhaltenden Konflikt im Osten der Ukraine werden die Außenminister auf dem G7-Treffen nach Lösungen suchen.  Deutschland setzt sich seit Beginn der Krise intensiv für Vermittlung zwischen den Konfliktparteien ein. Das Minsker Abkommen  müsse von allen Akteuren vollständig umgesetzt werden, betonte Maas. Auch eine Friedensmission unter dem Dach der Vereinten Nationen könnte ein wichtiger Schritt für mehr Entspannung sein, so der Außenminister.

 

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