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Verlässliche deutsch-japanische Partnerschaft Japan

19.05.2015 - Artikel

Staatsminister Roth empfing seinen japanischen Amtskollegen Kiuchi zu einem Gespräch, in dessen Zentrum die bilateralen Beziehungen und der Ukraine-Konflikt stand.

Bereits zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahres besuchte Minoru Kiuchi, Staatsminister im japanischen Außenministerium, seinen deutschen Amtskollegen, Staatsminister Michael Roth.

Roth und Kiuchi (v.r.)
Roth und Kiuchi (v.r.)© AA

Kiuchi, der am 13. Mai an der Jubiläumsveranstaltung zum 30-jährigen Bestehen des Japanisch-Deutschen Zentrums in Berlin teilnahm, stellte die engen und vertrauensvollen Beziehungen zwischen beiden Ländern in den Vordergrund. So sei auch der Besuch von Bundeskanzlerin Merkel in Japan im März diesen Jahres auf viel Beachtung und Zustimmung gestoßen.

Beide Politiker hoben die Bedeutung gemeinschaftlichen Handelns angesichts zahlreicher Krisen hervor. Roth bedankte sich ausdrücklich für die solidarische Unterstützung Japans bei den Friedensbemühungen in der Ukraine: "Japan beteiligt sich mit beträchtlichen finanziellen Mitteln und mit Sachverstand an einer Stabilisierung der Region. Wir werden uns auch weiterhin eng mit unseren japanischen Partnern abstimmen und mit einer Stimme sprechen", so Roth nach dem Treffen.

Weiteres Thema war unter anderem auch das geplante Freihandelsabkommen zwischen Japan und der EU, bei dem sich beide Seiten für eine ambitionierte Fortführung der Verhandlungen aussprachen. Roth und Kiuchi hatten sich zuletzt im November 2014 in Berlin getroffen.

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