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Starke Partner für Europa: Außenminister Maas in Italien Italien

Außenminister Maas mit seinem italienischen Amtskollegen Angelino Alfano.

Außenminister Maas mit seinem italienischen Amtskollegen Angelino Alfano., © Inga Kjer/photothek.net

23.03.2018 - Artikel

Mit der dritten Reise seiner Amtszeit besucht Außenminister Maas Italien. Für einen Aufbruch in Europa ist das Land als Partner unverzichtbar.

Außenminister Maas ist am 23.03. nach Rom gereist. In der italienischen Hauptstadt traf der Außenminister mit seinem geschäftsführenden Amtskollegen Angelino Alfano zusammen. Auf der Tagesordnung standen insbesondere Fragen zur Zukunft der Europäischen Union. Wie kann die Wirtschafts- und Währungsunion krisenfester gemacht werden? Mit welchen Instrumenten wird die EU zu einem stärkeren außenpolitischen Akteur?  Als drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone spielt der Gründungsstaat Italien bei der Suche nach Antworten eine Schlüsselrolle.

Pro-Europäisches Signal

In Rom diskutierte Maas mit Studenten über die Zukunft Europas.
In Rom diskutierte Maas mit Studenten über die Zukunft Europas.© Inga Kjer/photothek.net

Nach den Parlamentswahlen vom 4. März ist noch ungewiss, welchen europapolitischen Kurs Italien künftig einschlagen wird. Die hohen Ergebnisse von EU-skeptischen Parteien  haben für Verunsicherung gesorgt. Da kein politisches Lager über eine Regierungsmehrheit verfügt, werden monatelange Verhandlungen erwartet. Mit seiner Reise will Außenminister Maas darum nicht nur die starke deutsch-italienische Partnerschaft hervorheben, sondern auch ein pro-europäisches Signal setzen. 

Europa-Skeptiker stellen die EU oft verzerrt als abgehobenes Elitenprojekt dar. Damit die europäische Idee wieder an Leben gewinnt, ist der direkte Austausch zwischen und mit den Bürgern über Europa unersetzlich. In Rom wird der Außenminister darum mit Studenten über neue Ideen für die Zukunft der EU diskutieren. Die deutsche Botschaft in Rom wird die Dialog-Reihe zu Europa fortsetzen.

Enge Verbindungen von Kultur bis Handel

Deutschland ist für Italien der mit Abstand wichtigste Handelspartner. Verbunden werden die Länder auch durch den jahrhundertealten kulturellen Austausch, der bis heute nachwirkt. In keinem anderen Land hat Deutschland so viele Kultur- und Forschungseinrichtungen wie in Italien. Außenminister Maas wird sich vor Ort ein Bild von der einzigartigen Zusammenarbeit machen  und die „Domus Aurea“ besuchen. Die Ruinen des römischen Kaiserpalastes werden momentan gemeinsam von deutschen und italienischen Archäologen restauriert. 

Zum Weiterlesen:

Deutschland und Italien: bilaterale Beziehungen

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