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Deutsch-italienische Zusammenarbeit für Europas Zukunft Italien

18.06.2014 - Artikel

Wenige Tage vor Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft durch Italien reiste Europa-Staatsminister Michael Roth am 16. und 17. Juni nach Rom, um sich über die europäischen Schwerpunkte der nächsten sechs Monate zu beraten.

Wenige Tage vor Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft durch Italien reiste Europa-Staatsminister Michael Roth am 16. und 17. Juni nach Rom, um sich mit Vertretern von Regierung und Parlament über die europäischen Schwerpunkte der nächsten sechs Monate zu beraten.

Sandro Gozi und Michael Roth
Sandro Gozi und Michael Roth bei ihrem Treffen in Berlin (21.05.)© AA

Beim Treffen mit seinem Amtskollegen Sandro Gozi, dem italienischen Europa-Staatssekretär im Premierministeramt, unterstrich Staatsminister Roth die Bedeutung der kommenden Monate. "Ich freue mich, dass mit Italien am ersten Juli ein Gründungsmitglied der Europäischen Union das Ruder übernimmt, das seit vielen Jahrzehnten mit Leidenschaft für ein vereintes und starkes Europa eintritt", so Staatsminister Roth.

Einsatz für mehr sozialen Zusammenhalt

Das Logo der italienischen EU-Ratspräsidentschaft 2014
Das Logo der italienischen EU-Ratspräsidentschaft 2014

Staatssekretär Gozi betonte, dass sich Italien mit aller Kraft für mehr Wachstum, Beschäftigung und sozialen Zusammenhalt sowie den stärkeren Schutz der Grundrechte einsetzen werde. Roth gab beim Gespräch seiner Hoffnung Ausdruck, dass es Italien gelingen möge, eine konstruktive Rolle bei den zahlreichen anstehenden personellen und inhaltlichen Entscheidungen zu spielen:

Ich bin mir sicher, dass Italien mit seiner proeuropäischen Haltung und profunden Erfahrung das zweite Halbjahr 2014 positiv prägen wird.

Gemeinsam im Herzen Europas

Gespräche in Rom
Gespräche in Rom© AA

Mit der Vizepräsidentin des italienischen Abgeordnetenhauses, Marina Sereni, und der Vorsitzenden der italienisch-deutschen Parlamentariergruppe, Laura Garavini, war sich Europastaatsminister Roth einig über die große Bedeutung der deutsch-italienischen Beziehungen. Bei einer Veranstaltung mit Senatoren und Abgeordneten des italienischen Parlaments sagte der Staatsminister:

Italien und Deutschland sind da, wo sie hingehören: im Herzen Europas. Wir unterstützen unsere italienischen Freunde in ihren Bemühungen für ein Europa, das den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit entschieden aufnimmt und ganz besonders jungen Leuten wieder Hoffnung und Zuversicht gibt. Keine Generation darf zurückbleiben.
Staatsminister Roth besucht die Bibliotheca Hertziana
Staatsminister Roth besucht die Bibliotheca Hertziana© AA/Roth

Wie intensiv nicht nur die politische, sondern auch die kulturelle Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern ist, zeigte sich beim Besuch des Staatsministers in der Bibliotheca Hertziana.

Als Forschungseinrichtung des Max-Planck-Instituts ist die Bibliotheca eine zentrale Anlaufstelle für Wissenschaftler mit Forschungsschwerpunkt in der italienischen Kunstgeschichte und die interessierte Öffentlichkeit.

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