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50jähriges Bestehen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Israel

31.10.2016 - Artikel

Anlässlich des 50jährigen Bestehens der Deutsch-Israelischen Gesellschaft sprach Staatsministerin Böhmer am 30. Oktober beim Festakt auf Schloss Biebrich in Wiesbaden.

Anlässlich des 50jährigen Bestehens der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) sprach Staatsministerin Böhmer am 30. Oktober beim Festakt auf Schloss Biebrich in Wiesbaden.

Festakt zum 50jährigen Bestehen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
Festakt zum 50jährigen Bestehen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft© AA

In Anwesenheit von Ministerpräsident Volker Bouffier, dem israelischen Botschafter Yakov Hadas-Handelsman und DIG-Präsident Hellmut Köngshaus, würdigte sie das Engagement der DIG für die deutsch-israelischen Beziehungen:

"Einzigartiges Verhältnis"

"Es war bei der Gründung der DIG klar, dass die Solidarität mit dem jungen und bedrohten Staat Israel und seiner Bevölkerung eine besondere Verpflichtung sein würde. Sie kennzeichnet unser Verhältnis als ein ganz einzigartiges. Für beide Elemente – Verantwortung für die Vergangenheit und Solidarität für die Zukunft – hat sich die DIG mit großer Überzeugung engagiert und die Menschen in Deutschland sensibilisiert. Dafür möchte ich Ihnen im Namen der Bundesregierung und auch persönlich von Herzen danken."

"Jüngere Generationen haben eigenen Weg zueinander gefunden"

Böhmer richtete ihren Blick auch auf die Perspektive der deutsch-israelischen Beziehungen: "Es freut mich besonders zu sehen, dass die jüngeren Generationen einen eigenen Weg zueinander gefunden haben. Das war 2015, während der zahlreichen Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr, deutlich zu spüren." Sie begrüßte die Initiative der DIG zu einem "Jungen Forum" innerhalb der DIG, das neue Verbindungen und Ideen schaffe.

Als weiteres Beispiel führte Böhmer das Deutsch-Israelische Zukunftsforum an. Hier liege der Fokus auf thematischen Begegnungen, bei denen junge Leute nicht mehr übereinander sprechen, sondern miteinander Projekte realisieren und über globale Zukunftsaufgaben gemeinsam nachdenken

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