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Staatsminister Roth in Island: Tür der EU steht weiterhin offen Island

15.05.2015 - Artikel

Der Staatsminister für Europa, Michael Roth, reiste vom 10. bis 12. Mai zu politischen Gesprächen nach Island. Zudem hielt er einen europapolitischen Vortrag an der Universität Islands in Reykjavik.

Der isländische Staatspräsident, Olafur Ragnar Grimsson, mit Staatsminister Michael Roth
Der isländische Staatspräsident, Olafur Ragnar Grimsson, mit Staatsminister Michael Roth© AA

Der Staatsminister für Europa, Michael Roth, reiste vom 10. bis 12. Mai 2015 zu politischen Gesprächen nach Island. Zudem hielt er einen europapolitischen Vortrag an der Universität Islands in Reykjavik.

Roth unterstrich in seinen Gesprächen mit dem Staatspräsidenten, dem Außenminister und weiteren isländischen Politikern die guten deutsch-isländischen Beziehungen.

Auch auf europäischer Ebene sei Island ein wichtiger Partner, so Roth, und betonte, dass die Tür der EU weiterhin offenstehe für Island:

Wir schätzen die verlässliche Zusammenarbeit sehr. Die Entscheidung der isländischen Regierung, die Gespräche über einen EU-Beitritt, nicht fortzusetzen, respektiere ich. Gleichwohl bedauere ich, dass Island nicht Teil der EU ist. In der EU kommt es ja gerade nicht auf die Größe eines Landes, sondern vielmehr auf die Ideen und Kreativität an, mit denen sich ein Land einbringt. Da hat Island einiges zu bieten, und sowohl Island als auch die EU würden von einem Beitritt profitieren.

Während eines Vortrags an der Universität Islands machte Roth deutlich, dass auch die EU vor einigen Bewährungsproben stehe, auf die es nur gemeinsame Antworten geben könne:

Die EU muss liefern: In der Außenpolitik, in Flüchtlingsfragen, aber wir müssen auch in allen Ländern wieder zurück zu Wachstum und Beschäftigung finden. Denn vor allem für die jüngere Generation muss die EU mit einem Hoffnungsversprechen, einer Perspektive verbunden werden. Hierzu brauchen wir Zusammenhalt und innereuropäische Solidarität, denn wir werden es nur gemeinsam schaffen. Global gesehen sind wir alle Zwerge.

Die gesamte Rede finden Sie hier.

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