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Starkregen und Überflutungen in Iran Iran

Auslieferung der Hilfsgüter

Auslieferung der Hilfsgüter, © DRK

04.04.2019 - Artikel

Deutschland unterstützt die Menschen in den betroffenen Regionen mit Rettungsbooten.

Anhaltende Regenfälle haben in 31 Regionen Irans zu schweren Überflutungen und Erdrutschen geführt. Nach Angaben des Iranischen Roten Halbmondes sind landesweit fast 200.000 Menschen in 586 Städten und Dörfern betroffen, über 80.000 Menschen sind in Übergangsunterkünften untergebracht worden. Die Flut, die mitten ins persische Neujahrs- und Frühlingsfest fiel, hat Infrastruktur und landwirtschaftliche Anlagen beschädigt und zerstört. Für die kommenden Wochen sind weitere Regenfälle vorausgesagt.

Hilfe vor Ort

Hilfslieferung des DRK für Flutopfer in Iran
Hilfslieferung des DRK für Flutopfer in Iran© DRK

Das Auswärtige Amt stellt dem Deutschen Roten Kreuz humanitäre Hilfe in Höhe von 300.000 Euro zur Beschaffung von Rettungsbooten, Spezialkleidungssets für Wasserretter und Fließwasserrettungssets  zur Verfügung. Mit der humanitären Hilfe wird der Iranische Rote Halbmond in die Lage versetzt,  Menschen in entlegenen ländlichen Gebieten zu erreichen, sie zu evakuieren oder ihnen lebensrettende Güter zu bringen.

Deutschland fördert seit langem humanitäre Projekte für afghanische Flüchtlinge mit dem Welternährungsprogramm und Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen in Iran. Das weltumspannende Netz der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ermöglicht es dem Auswärtigen Amt, auch in dieser Notsituation der iranischen Bevölkerung schnell und effektiv zu helfen.

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