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Beziehungen zu Deutschland Guyana

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Stand: Oktober 2018

Deutschland und Guyana konnten 2016 50 Jahre freundschaftliche Beziehungen feiern. Seit 1994 besteht ein bilaterales Abkommen zum Schutz und zur Förderung von Investitionen. Die Bundesrepublik Deutschland hat mit einem Schuldenerlass zur wirtschaftlichen Gesundung des Landes beigetragen.

In der Entwicklungszusammenarbeit finanziert die Bundesrepublik Deutschland in Guyana Projekte zum Ressourcenmanagement und Tropenwaldschutz. Außerdem ist Guyana mittelbar über Vereinbarungen zwischen Deutschland und der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) an der Kooperation in den Bereichen nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Förderung erneuerbarer Energien sowie Anpassung an den Klimawandel beteiligt. Darüber hinaus leistet Deutschland in der Region Hilfe durch Kleinstprojekte.

Weitere Kooperations- und Handelsabkommen gibt es im Rahmen der Vereinbarungen zwischen der Europäischen Union und den sogenannten AKP (Afrika, Karibik, Pazifik)-Staaten sowie zwischen der EU und CARIFORUM (CARICOM-Mitgliedsstaaten plus Dominikanische Republik).

Guyana erwartet für 2020 den Beginn der Ausbeutung umfangreicher Ölfelder vor der Küste und ein darauf basierendes Wirtschaftswachstum von über 25%, hat sich aber nach innen weiterhin einer Energiewende verpflichtet. Ziel ist, möglichst baldig den Eigenbedarf vollständig durch Wasser-, Solar- und Bioenergie zu decken.

Hinweis:
Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

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Kaietuer-Wasserfälle
Kaietuer-Wasserfälle © picture alliance/prisma
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