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Brexit and beyond Großbritannien / Vereinigtes Königreich

BM Maas mit AM GBR

Außenminister Heiko Maas trifft den Aussenminister von Grossbritannien, Jeremy Hunt., © Thomas Trutschel/photothek.net

20.02.2019 - Artikel

Heiko Maas und der britische Außenminister Jeremy Hunt betonen die gemeinsame Zukunft.

Der Brexit hält Europas Hauptstädte in Atem. Doch er wird einer engen deutsch-britischen Partnerschaft nicht im Wege stehen. Das betonte Außenminister Heiko Maas beim Besuch seines britischen Amtskollegen in Berlin:

Wenn es so kommt, wird es ein gemeinsames Leben nach dem Brexit geben. Denn wir haben eine volle bilaterale und eine nicht minder volle internationale Agenda, die wir gemeinsam angehen wollen.

Deutschland und Großbritannien haben sich – Brexit hin oder her – viel vorgenommen: Ein strategischer Dialog soll Außenpolitiker beider Länder öfter zusammenbringen. Ein “Joint Compact on Global Responsibility” soll bald unterzeichnet und mit Projekten im Bereich Sicherheit und strategische Herausforderungen umgesetzt werden. „Denn genau darum geht es uns“, betonte Maas: „Gemeinsam global Verantwortung übernehmen.“ Deutschland und Großbritannien arbeiten zurzeit eng im Sicherheitsrat zusammen. Gemeinsam mit Frankreich haben beide Staaten außerdem die Finanzgesellschaft INSTEX gegründet, weil alle drei das Atomabkommen mit Iran am Leben erhalten wollen.

Brexit: Bereit für Gespräche

Maas betone, die EU sei bereit zu Gesprächen darüber, wie man beim Brexit zu einer Lösung komme. „Ich begrüße, dass die Diskussionen konkreter werden über Wege, die man sich in London dafür vorstellen kann. Das Austrittsabkommen ist ein fairer, hart erarbeiteter Kompromiss, dem alle EU Mitglieder zugestimmt haben, es ist die Position der gesamtem EU“, sagte er. Der Backstop werde als Rückversicherung benötigt, damit der Brexit nicht zu einer harten Grenze in Irland führt. Beide Außenminister wollen einen ungeregelten Brexit vermeiden und glauben daran, dass ein Deal noch möglich ist.


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