Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Deutsch-Britische Europa-Konsultationen der Staatsminister und Staatssekretäre: Gemeinsam Antworten finden Großbritannien / Vereinigtes Königreich

28.09.2015 - Artikel

Unter Leitung des Staatsministers für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth, und des britischen Europaministers David Lidington kamen die britischen und deutschen Ressorts in der Villa Borsig zusammen.

Gruppenbild
Gruppenbild© Photothek/Gärtner

Am 28. September trafen sich Staatsminister und Staatssekretäre aus dem Vereinigten Königreich und Deutschland zum jährlichen europapolitischen Austausch in Berlin. Unter Leitung des Staatsministers für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth, und des britischen Europaministers David Lidington kamen die verschiedenen britischen und deutschen Ressorts in der Villa Borsig, dem Gästehaus des Auswärtigen Amts in Tegel, zusammen.

„Großbritannien ist ein wichtiger EU-Partner, mit dem wir uns regelmäßig über europapolitische Vorhaben austauschen“, so der Staatsminister. Roth und Lidington hoben hervor, dass beide Seiten als auch die EU als Ganzes davon profitieren, wenn Deutschland und Großbritannien eng zusammenarbeiten.

Flüchtlingskrise im Fokus

Roth und Lidington im Gespräch
Roth und Lidington im Gespräch© Photothek/Gärtner

Besonders der Flüchtlingsfrage müsse Europa mit Solidarität und Humanität begegnen. Im Mittelpunkt der Beratungen stand die Bekämpfung der Fluchtursachen. Die Situation in den Herkunfts- und Transitländern muss stabilisiert und verbessert werden. Die Menschen, die derzeit auf der Flucht sind, brauchen wieder eine Perspektive in ihrer Heimat. Kurzfristig müssen vor allem auch die Nachbarländer von Krisenregionen unterstützt werden, um die humanitäre Lage der Flüchtlinge dort zu verbessern.

Blick in den Sitzungssaal
Blick in den Sitzungssaal© Photothek/Gärtner

Beide Seiten vereinbarten insbesondere mit Blick auf das anstehende Gipfeltreffen der Europäischen Union mit afrikanischen Staaten zur Bewältigung der Flüchtlingskrise enger zusammenzuarbeiten.

Innerhalb der EU soll der Binnenmarkt weiter vorangebracht werden. Vor allem der Bereich der Dienstleistungen sowie des digitalen Markts berge Potential für Wachstum und Arbeitsplätze.

„Die heutigen Beratungen haben einmal mehr gezeigt, dass weder die Flüchtlingsfrage noch wirtschaftliche Fragen im Alleingang gelöst werden können. Wir brauchen eine starke EU, nach innen wie nach außen. Für diese gemeinsamen Antworten brauchen wir Großbritannien als EU-Partner“, fasste Roth zusammen.

Verwandte Inhalte

Schlagworte

nach oben