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Von der Themse an die Spree: Deutsch-Britische Europa-Konsultationen Großbritannien / Vereinigtes Königreich

26.09.2014 - Artikel

Im Zeichen aktueller Herausforderungen an die Europapolitik stand das Treffen der Europa-Abteilungsleiterinnen und -Abteilungsleiter beider Regierungen am Freitag (26.9.) in Berlin.

Hochrangige deutsche und britische Beamte in der Villa Borsig
Hochrangige deutsche und britische Beamte in der Villa Borsig© AA

Im Zeichen aktueller Herausforderungen an die Europapolitik stand das Treffen der Europa-Abteilungsleiter der deutschen und britischen Regierung am 26. September in Berlin.

In der Villa Borsig, dem Gästehaus des Außenministeriums, in Berlin-Tegel trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter von 10 deutschen Bundesministerien zu einem Austausch mit ihren britischen Kolleginnen und Kollegen. Im historischen Ambiente auf der Halbinsel Reiherwerder sprachen beide Seiten über die dichte europapolitische Agenda des bevorstehenden Herbstes.

Die Europaabteilungsleiter der Außenministerien
Die Europaabteilungsleiter der Außenministerien© AA

Das Treffen reiht sich in den langjährigen Austausch über europapolitische Fragestellungen in diesem Format ein. Zuletzt kamen die Europa-Staatssekretäre im März diesen Jahres in London zusammen.

Aus Anlass der Beratungen in Berlin sagte Martin Kotthaus, Leiter der Europa-Abteilung im Auswärtigen Amt, unter dessen Vorsitz das Treffen stattfand:

"Die personelle Erneuerung der EU-Institutionen ist fast abgeschlossen. Das Treffen mit unseren britischen Kollegen war eine gute Gelegenheit, vor dem Start der neuen Kommission alle aktuellen Themen Revue passieren zu lassen. Jean-Claude Juncker hat der Kommission eine neue Struktur gegeben. Großbritannien und Deutschland haben immer dafür plädiert, dass sich die EU auf die wirklich wichtigen Themen fokussiert. Die Grundlagen dafür sind gelegt."

Blick in die Beratungen
Blick in die Beratungen© AA

In den Gesprächen zeigte sich: An Aufgaben mangelt es Brüssel und den europäischen Mitgliedstaaten nicht. Der Europäische Rat hat diese in der "Strategischen Agenda" benannt. Jetzt stehen ab dem 29. September die Anhörungen der designierten Kommissare im Europäischen Parlament an. Dann kann ab 1. November die neue Kommission unter Jean-Claude Juncker ihre Arbeit aufnehmen.

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