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Gambia: Politisches Porträt

17.04.2024 - Artikel

Gambia ist der flächenmäßig kleinste Staat des afrikanischen Festlandes und erstreckt sich als Enklave innerhalb des Staatsgebietes Senegals auf einem schmalen Landstreifen ca. 400 km entlang des Gambia-Flusses von der Atlantikküste nach Osten. Das englischsprachige Land hat ca. 2,5 Mio. Einwohner. Mit einem pro Kopf-Einkommen von rund 850 US-Dollar pro Jahr gehört Gambia zu den wirtschaftlich ärmsten Ländern der Welt.

Das Land ist in fünf Regionen und das Hauptstadtgebiet Banjul, jeweils mit eigenen lokalen Verwaltungen, gegliedert. Wichtige politische Entscheidungen werden durch die Zentralregierung in Banjul getroffen.

Nachdem zum Jahreswechsel 2016/2017, mit Hilfe der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS), die mehr als 20 Jahre andauernde Jammeh-Diktatur friedlich überwunden werden konnte, hat sich Gambia als demokratisch verfasste Republik stabilisiert. Die Präsidentschaftswahl am 04.12.2021, die Parlamentswahlen am 09.04.2022 und die Kommunalwahlen im Jahr 2023 verliefen friedlich und frei. Die von der Verfassung geschützten Grundrechte werden von der Regierung weitestgehend beachtet, ebenso die Pressefreiheit.

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