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Europa-Staatsminister Roth beim 18. Deutsch-Französischen Ministerrat Frankreich

13.04.2016 - Artikel

Staatsminister Roth reiste am 07.04. nach Metz und nahm am Deutsch-Französischen Minsterrat teil. Gemeinsam mit seinem französischen Amtskollegen unterzeichnete er ein Ergänzungsprotokoll zum deutsch-französischen Polizeiabkommen.

Europa-Staatsminister Michael Roth nahm am 07.04. als Beauftragter für die Deutsch-Französische Zusammenarbeit am 18. Deutsch-Französischen Ministerrat in Metz teil. Bei dieser Gelegenheit zeichnete er mit seinem französischen Kollegen Harlem Désir und den Innenministern beider Länder ein Ergänzungsprotokoll zum deutsch-französischen Polizeiabkommen, das den grenzüberschreitenden Einsatz von Polizei- und Zollhubschraubern regelt.

Europa-Staatsminister Roth mit seinem französischen Amtskollegen Harlem Désir.
Europa-Staatsminister Roth mit seinem französischen Amtskollegen Harlem Désir.© AA

„Weltcafé“ zum Thema Integration und Chancengleichheit

Anlässlich des Deutsch-Französischen Ministerrats organisierte das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) ein „Weltcafé“. 80 junge Menschen zwischen 16 und 25 Jahren aus Deutschland und Frankreich setzten sich intensiv mit Themen wie Arbeit, Ausbildung, Mobilität, Europa und gesellschaftlichem Zusammenleben auseinander. Viele der Jugendlichen stammen aus einem sozial schwierigen Umfeld; einige haben nur eine beschränkte Aufenthaltsgenehmigung in Frankreich oder einen Flüchtlingsstatus in Deutschland. Staatsminister Roth und sein französischer Amtskollege, Staatsekretär Désir, hatten einen regen Gedankenaustausch mit den Jugendlichen, die ihre Anliegen mit großem Engagement vortrugen.

Roth und Désir trafen im Weltcafé deutsche und französische Jugendliche.
Roth und Désir trafen im „Weltcafé“ deutsche und französische Jugendliche.© AA

Anschließend setzten die Jugendlichen die Diskussion mit Bundeskanzlerin Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Hollande fort. Zum Abschluss übergaben Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und Außenminister Jean-Marc Ayrault der Kanzlerin und dem Präsidenten einen Bericht zur Förderung der Integration in unseren Gesellschaften.

Treffen mit Studierenden in deutsch-französischen Studiengängen

Am Vorabend hatte Europa-Staatsminister Roth 50 Studierende aus Metz, Nancy und Saarbrücken zum Gespräch eingeladen. Sie sind alle in von der Deutsch-Französischen Hochschule geförderten Studiengängen eingeschrieben. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Deutsch-Französische Zusammenarbeit und Europa.

Nach dem Deutsch-Französischen Ministerrat sagte Roth: „Deutschland und Frankreich zeigen tagtäglich, dass es sich lohnt, Grenzen zu überwinden und Brücken zu bauen. Wir stehen in der Pflicht, gerade in diesen für Europa so schwierigen Zeiten unserer Verantwortung gerecht zu werden.“

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