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Enge Beratungen im neuen „N3+1“-Format Dänemark

01.12.2014 - Artikel

Außenminister Steinmeier ist am Montagabend (1.12.) mit seinen Amtskollegen aus Dänemark, Schweden und Finnland zusammengekommen – ein neues Format, das den regelmäßgen Austausch stärken soll.

Premiere in Kopenhagen: Wallström, Tuomioja, Steinmeier und Lidegaard treffen sich im N3+1-Format
Premiere in Kopenhagen: Wallström, Tuomioja, Steinmeier und Lidegaard treffen sich im „N3+1“-Format© Photothek/Trutschel

Außenminister Steinmeier ist am Montagabend mit seinen Amtskollegen aus Dänemark, Schweden und Finnland zusammengekommen – ein neues Format, das den regelmäßgen Austausch stärken soll. Im Fokus der Unterredungen in Kopenhagen standen europäische Themen, die Ukraine-Krise sowie die Konflikte im Nahen und Mittleren Osten.

Es war eine Premiere, zu der Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf Einladung des dänischen Amtskollegen Martin Lidegaard am Montagabend (1.12.) nach Kopenhagen kam. Gemeinsam mit seinen Außenamtsvertretern aus Schweden und Finnland – Margot Wallström und Erkki Tuomioja – haben sie in der dänischen Hauptstadt ein neues Gesprächsformat im Vierer-Kreis initiiert.

Ziel der sogenannten „N3+1“-Beratungen aus den drei nordeuropäischen EU-Mitgliedstaaten und Deutschland ist eine längerfristige strategische Abstimmung in zentralen europa- und außenpolitischen Themen unter den Nachbarländern – und damit zwischen Partnern, die ohnehin oft ähnliche Positionen im EU-Kreis vertreten.

Regelmäßige Abstimmung unter gleichgesinnten Nachbarn

Außenminister Steinmeier betonte zum Auftakt, dass gerade in diesem Jahr die Sorgen angesichts der vielen Krisen weltweit die Arbeit bestimmten. Dabei habe er den Eindruck gewonnen, dass die politische Abstimmung außerhalb des eigentlichen „Krisenmanagements“ zuweilen zu kurz komme.

Steinmeier am Flughafen Kopenhagen
Steinmeier am Flughafen Kopenhagen© Photothek/Trutschel

Aus diesem Grund dankte er Lidegaard für die Einladung nach Kopenhagen: Das Treffen biete den Außenamtschefs der nordischen EU-Länder und Deutschlands nunmehr Gelegenheit, eine „solidere Basis für den regelmäßigen Austausch“ zu schaffen. Dänemarks Außenminister wiederum richtete seinen Dank an Steinmeier für die Anregung dieses neuen Gesprächsformats. Die ohnehin hervorragenden bilateralen Beziehungen der beteiligten Partner zueinander würden durch das „N3+1“ Format von Neuem gestärkt.

Im Anschluss an die Beratungen im „N3+1“-Format reist Außenminister Steinmeier am Dienstag (2.12.) weiter zum NATO-Außenministertreffen in Brüssel.

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