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Coronavirus: Informationen für China-Reisende und zur Rückholung aus Wuhan

Menschen mit Atemmaske

Menschen mit Atemmaske, © dpa/ZUMA Wire

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Der Ausbruch des Coronavirus führt zu Verunsicherung bei vielen China-Reisenden. Gleichzeitig machte sich am Freitag eine Bundeswehr-Maschine auf den Weg, um Deutsche aus Wuhan und Umgebung zurückzuholen. Was Reisende beachten sollten und den Stand zur Rückholaktion erfahren Sie hier:

Stand 14. Februar 15:00

Sind Reisen nach China noch sicher?

Aufgrund der aktuellen Entwicklung besteht derzeit eine Teilreisewarnung für die Provinz Hubei. Auch von nicht notwendige Reisen in andere Landesteile wird derzeit abgeraten.

Deutsche, die sich bereits in China aufhalten, sollten sich in der Krisenvorsorgeliste (elefand.diplo.de) registrieren, die Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam verfolgen und an die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte halten und eine vorübergehende bzw. vorzeitige Ausreise erwägen.

Die stets aktuellen Hinweise finden Sie in den Reise- und Sicherheitshinweisen für China

Werden Deutsche aus China evakuiert?

Rückholung von Deutschen aus Wuhan.
Rückholung von Deutschen aus Wuhan.© Auswärtiges Amt

Nachdem alle notwendigen Genehmigungen vorlagen, wurden am Freitag, den 31. Januar, über 100 Personen aus Wuhan und der Provinz Hubei mit einer Maschine der Bundeswehr ausgeflogen. Sie traf am darauf folgenden Samstag in Deutschland ein. Um die Sicherheit der Bevölkerung in Deutschland zu gewährleisten, wurden die Ausgeflogenen, für zwei Wochen in Quarantäne genommen.

Eine zweite Gruppe von Deutschen, konnte am Samstag, den 8. Februar mit Unterstützung von Großbritannien ausgeflogen werden. Hierbei handelt es sich um ca. 20 Personen, die mit dem früheren vorherigen Flug ausfliegen konnten, etwa weil es ihnen durch Verkehrsbeschränkungen nicht möglich war, den Flughafen zu erreichen. Auch für nun Zurückgereisten ist eine Quarantäne vorgesehen.

Dazu sagte Außenminister Maas:

Ich bin erleichtert über die Ausreise von weiteren 20 Deutschen und Familienangehörigen mit einer britischen Chartermaschine aus Wuhan. Unser großer Dank gilt unseren britischen Freunden, mit denen wir in den letzten Tagen intensiv und vertrauensvoll daran gearbeitet haben, die Ausreise möglich zu machen.

Nach Einschätzung der Bundesregierung besteht derzeit keine Veranlassung, Rückholmaßnahmen aus anderen Teilen Chinas oder der Region zu erwägen.

Die gesamte Pressemitteilung zum Rückholflug vom 31. Januar finden Sie hier. Zur Rückkehr von 20 weiteren Deutschen am 8. / 9. Februar finden Sie hier die gesamte Pressemitteilung.

Was bedeutet der internationaler Gesundheitsnotstand?

Die WHO hat am 30. Januar einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Das ist möglich, wenn verschiedene Kriterien erfüllt sind: es muss ein außergewöhnliches Ereignis vorliegen, das ernsthaft, plötzlich, ungewöhnlich oder unerwartet ist. Es muss die Gesundheit von Menschen auch über die Grenzen des betroffenen Staates gefährden und eine prompte internationale Reaktion erfordern können.

Der Generaldirektor betonte, dass seine größte Sorge sei, das Virus könne sich Ländern ausbreiten, die aufgrund ihres Gesundheitswesens hierauf nicht ausreichend vorbereitet sein.

Einzelheiten zur Bedeutung der WHO beim Coronavirus finden Sie hier.

Was gilt für Einreisen aus China?

Eine Einreisesperre für Reisende aus China gibt es in Deutschland nicht.

Piloten sind verpflichtet, vor der Landung nach Flügen aus China dem Tower über den Gesundheitszustand ihrer Passagiere zu informieren. Reisende aus den betroffenen Risikogebieten sind verpflichtet, auf Aussteigekarten Angaben zu ihrem Flug und zu ihrem Aufenthaltsort in den folgenden 30 Tagen nach Landung zu machen.

Auch können bei Reisenden aus China Informationen zur Symptomatik und Risikoexposition erfasst werden. Auffällige Personen können weiter befragt und gegebenenfalls untersucht werden.

Beim Treffen der EU-Gesundheitsminister wurde außerdem vereinbart, dass Flugreisende künftig vor Landung in EU-Ländern gefragt werden können, ob sie in Corona-Infektionsgebieten waren oder Kontakt mit Infizierten hatten.

Abhängig von der Risikoeinschätzung für Deutschland werden fortlaufend weitere mögliche Maßnahmen gemeinsam geprüft.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums.

Wie ist Deutschland auf Fälle von Erkrankungen im Inland vorbereitet?

Zu den auf deutscher Seite ergriffenen Maßnahmen informiert das Bundesgesundheitsministerium auf seiner Internetseite. 

Wo finde ich weitere Informationen?

Reise- und Sicherheitshinweise für China

Merkblatt zum Coronavirus

Pressemitteilung zur Rückholung von Deutschen aus Wuhan

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Robert-Koch Institut

Weltgesundheitsorganisation

Deutsche Auslandsvertretungen in China

Informationen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

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