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Austausch über Chancen der deutsch-chilenischen Zusammenarbeit Chile

07.11.2016 - Artikel

Staatsministerin Böhmer tauschte sich mit der chilenischen Arbeits- und Sozialministerin Rincón und Umweltminister Badenier Martínez über die Situation auf den Sektoren Arbeitsmarkt, Bildung, Wissenschaft und Kultur aus.

Staatsministerin Böhmer traf am 7. November im Auswärtigen Amt mit der chilenischen Arbeits- und Sozialministerin Ximena Rincón und dem chilenischen Umweltminister Pablo Badenier Martínez zusammen. Im Vordergrund des Austausches standen aktuelle Entwicklungen in Chile auf den Gebieten Arbeitsmarkt, Bildung, Wissenschaft und Kultur. Zugleich waren sich die Gesprächspartner einig, die guten Beziehungen zwischen Chile und Deutschland zu vertiefen.

Staatsministerin Maria Böhmer mit der chilenischen Arbeits- und Sozialministerin Ximena Rincón und Umweltminister Pablo Badenier Martínez (beide auf der linken Seite)
Staatsministerin Maria Böhmer mit der chilenischen Arbeits- und Sozialministerin Ximena Rincón und Umweltminister Pablo Badenier Martínez (beide auf der linken Seite)© AA

"Lebendiger Austausch"

Im Fokus des Treffens stand unter anderem das Ziel, Chancenungleichheiten durch Reformen der chilenischen Bildungspolitik dauerhaft abzubauen. Böhmer äußerte zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der bilateralen Wissenschaftspolitik:

"Zwischen Chile und Deutschland bestehen bereits eine enge Vernetzung und ein lebendiger Austausch in Form von Hochschul- und Forschungskooperationen. Wir sollten diese in Zukunft noch intensivieren." Böhmer äußerte den Wunsch, gemeinsam die Zusammenarbeit im Bereich der Berufsbildung weiterzuentwickeln.

Sie würdigte zudem den Reformkurs der chilenischen Regierung in der Klimapolitik. Insbesondere die Bestrebungen der chilenischen Regierung, erneuerbare Energien auszubauen, stuften die Teilnehmer als überragend wichtiges Ziel ein. Dies biete zugleich Möglichkeiten, die auch hier bereits bestehende Zusammenarbeit zu verstärken.

Schließlich betonte Böhmer die große Bedeutung der UNESCO-Welterbestätten in Chile und erörterte in diesem Zusammenhang mit ihren Gästen die Möglichkeiten für eine Intensivierung der bilateralen Zusammenarbeit auf diesem Gebiet.

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