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Staatsministerin Böhmer empfängt australischen Umweltminister Australien

30.01.2015 - Artikel

Staatsministerin Böhmer empfing am 28. Januar den australischen Umweltminister Greg Hunt zu einem Gespräch über den Erhaltungszustand der UNESCO-Welterbestätte Great Barrier Reef.

Staatsministerin Böhmer empfing am 28. Januar den australischen Umweltminister Greg Hunt zu einem Gespräch über den Erhaltungszustand der UNESCO-Welterbestätte Great Barrier Reef. Auf der Tagesordnung stand auch der Austausch über internationale Umwelt- und Klimapolitik.

Greg Hunt zu Gast bei Staatsministerin Böhmer
Staatsministerin Böhmer empfängt den australischen Umweltminister Greg Hunt© AA

Die beiden Politiker sprachen über die australischen Bemühungen zum Schutz des Great Barrier Reef. Das weltweit bedeutendste Riffsystems wurde 1981 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

Es ist durch den Ausbau von Häfen, starken Schiffsverkehr, die Einleitung von Schadstoffen und Umwelteinflüsse gefährdet; deshalb unterliegt die 348.000 Quadratkilometer große UNESCO-Welterbestätte seit 2011 dem Prozess des Reaktiven Monitorings. In diesem Rahmen beschäftigt sich das UNESCO-Welterbekomitee in seinen jährlichen Sitzungen mit dem Erhaltungszustand des Riffs.

Hunt hob hervor, dass Australien sehr umfassende Schutzmaßnahmen in die Wege geleitet und die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Nutzung des Riffs verschärft habe, um den Forderungen des UNESCO-Welterbekomitees zu entsprechen.

Die Staatsministerin begrüßte die Bemühungen Australiens und betonte, es komme nun auf die Umsetzung der angekündigten Maßnahmen an. Es brauche Zeit, um die Wirkung sehen zu können.

Das Great Barrier Reef ist eine einzigartige Kostbarkeit, die wir für künftige Generationen erhalten müssen. Wichtig ist eine nachhaltige, finanziell unterlegte und langfristige Strategie. Ich habe den Eindruck, dass die Weltgemeinschaft von Australien erwartet, Vorbild für anderen Staaten zu sein. Es wäre ein wichtiges Zeichen, wenn Australien diesen Erwartungen gerecht würde.

Bei der kommenden Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees in Bonn komme es auf das Votum der Beratungsorganisation IUCN an, ergänzte die Staatsministerin, die gleichzeitig Vorsitzende der 39. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees ist.

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