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Staatsminister Roth würdigt Fortschritte Albaniens bei EU-Annäherung Albanien

22.11.2014 - Artikel

Michael Roth hielt sich anlässlich der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum des Berliner Mauerfalls am 20. und 21. November in Tirana auf. Er traf mit Vertretern von Regierung, Parlaments und Zivilgesellschaft zusammen.

Europa-Staatsminister Michael Roth hielt sich anlässlich der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum des Berliner Mauerfalls am 20. und 21. November in Tirana auf. Dort traf er zu Gesprächen mit Ministerpräsident Edi Rama, Außenminister Ditmir Bushati und Amtskollegin Klajda Gjosha zusammen. Zudem tauschte er sich mit Vertreterinnen und Vertretern des albanischen Parlaments sowie der Zivilgesellschaft aus.

Besuch anlässlich der Feiern zum 25. Jahrestag des Mauerfalls
Besuch anlässlich der Feiern zum 25. Jahrestag des Mauerfalls© AA

Am Rande der Feierlichkeiten in der albanischen Hauptstadt Tirana erklärte der deutsche Europa-Staatsminister: "Der Mauerfall hat eben nicht nur eine deutsche, sondern auch eine europäische Dimension. Mit ihm begann der Einigungsprozess der EU. Er ist allerdings erst abgeschlossen, wenn Albanien und die anderen Staaten des Westbalkan Mitglieder der EU geworden sind." Die Bundesregierung gebe ein klares Signal der Unterstützung der EU-Perspektive, damit die Reformen in Albanien und der gesamten Region entschieden angegangen werden, so Roth.

Zivilgesellschaft spielt entscheidende Rolle für EU-Annäherung

Nicht nur in seiner Rede im albanischen Außenministerium, sondern auch in Gesprächen mit dem Ministerpräsidenten Edi Rama, dem Außenminister Ditmir Bushati, seiner Amtskollegin Klajda Gjosha und Vertretern des Parlaments unterstrich Roth, dass die Zivilgesellschaft eine entscheidende Rolle bei der EU-Annäherung spielt.

Roth mit Amtskollegin Gjosha
Roth mit Amtskollegin Gjosha© AA

Roth erklärte weiter: "Ich freue mich, dass Albanien ein verlässlicher Partner für die EU ist und nun Kandidatenstatus genießt. Die albanische Politik steht aber in der Pflicht, die Reformen konsequent fortzusetzen und die Menschen in ihrem Land mitzunehmen. Ich kann Regierung und Parlament nur ermuntern, klar und deutlich zu machen, dass der EU-Beitrittsprozess im Interesse Albaniens ist, auch wenn die notwendigen Veränderungen beschwerlich sind."

Neben dem Anspruch der Bürgerinnen und Bürger auf Demokratisierung, Rechtsstaatlichkeit und individuelle Freiheitsrechte werde Albanien hierdurch auch als Wirtschaftsstandort gestärkt. Roth traf auch mit Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft während seines Besuchs zusammen und tauschte sich mit ihnen über ihr Engagement aus. Dabei unterstrich er Nichtdiskriminierung, Vielfalt und starke Minderheitenrechte als unantastbare Elemente des europäischen Wertekanons.

Zum Weiterlesen

25 Jahre danach: Die Berliner Mauer und die Albaner - Rede von Staatsminister für Europa Michael Roth

Bilaterale Beziehungen zu Albanien

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